Spotlight, der schamanische Scheinwerfer, von Katharina, mit einer Antwort von mir, welche wiederum….

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Katharina sandte mir folgenden Text für Nüchtern betrachtet, ich fand aber, dass er hier als Spotlight gleich viel besser aufgehoben wäre und fühlte mich alsbald auch zu einer Antwort auf ihre spannenden Zeilen angeregt.

Lieber Udo,

Nüchtern betrachtet werden wir alle sterben! So oder so, aber besser nicht wie die Lemminge in den Abgrund stürzen, immer schneller. Aber die Menschheit macht genau das im Moment. Den Klimawandel gibt es nicht, und die eigene Wirtschaft ist am wichtigsten. Und ob in ein paar Jahren für einige Staaten die Welt tatsächlich untergeht, weil einfach das Meer drüber fließt, weil der Meeresspiegel so stark angestiegen ist, ist auch völlig egal. Alle schreien nur „Ich, ich zuerst!!“ Aber die Menschheit wäre nicht so weit gekommen, wenn immer jeder nur „Ich, ich zuerst!“ geschrien hätte. Vielleicht täte uns noch einmal eine Steinzeit gut, oder irgendein anderes Zeitalter, in dem man nur überleben kann, wenn man die Unterstützung einer Gruppe hat. Wo „Ich, ich zuerst!“ den sicheren Tod bedeutet. Das tut es in diesem Zeitalter zwar – nüchtern betrachtet – auch, aber nicht so schnell. Also kann man diese Gefahr im Moment einfach zu oft ausblenden.

Das war eigentlich nicht der Text, den ich ursprünglich geschrieben habe. Aber wenn ich Nachrichten lese, wie sich die Menschheit sehenden Auges zugrunde richtet, kommen mir bisweilen die Tränen.

Hier mein eigentlicher Text:

Nüchtern betrachtet kann man jeden spirituellen Weg für das Ego missbrauchen. Manche tun das. Sie merken es nicht einmal. Sie fühlen sich gut dabei, weil es ja ein spiritueller Weg ist. Das muss schon prinzipiell gut sein. Die Kraft wird stärker, und es verändert sich etwas. Das ist doch ein gutes Zeichen, oder?

Aber wie so oft, oder eigentlich fast immer, sind die Dinge nicht so, wie sie zu sein scheinen. Im Grunde genommen ist es egal, welchen Weg man geht. Im Kern ist das Prinzip dasselbe. Falsche Vorstellungen müssen schwinden. Selbst wenn ich den „Weg des Löffels“ gehe, indem ich jeden Tag mit einem Löffel meditiere.

Okay, liebe Katharina, und liebe Leser, ich finde, die beiden Texte passen ohnehin gut zusammen. Sie beleuchten dasselbe Gebiet des Überlebens und Wachsens, drehen sich um dieselbe Frage von Selbstsucht oder Öffnung des eigenen Ichs nach außen zum Großen Ganzen hin.

Nur diese Löffelmeditation war mir bisher gänzlich fremd. Der Weg des Löffels. Klingt wirklich sehr originell, wirft aber bei mir jedenfalls einige noch unbeantwortete Fragen auf.

Wird dieser Weg des Löffels beim Essen praktiziert, oder allgemein ganz unabhängig vom jeweiligen Zustand des eigenen Hungergefühls?

Genügt es, dabei den Löffel in der Hand zu halten oder sind weitere rituelle oder geistige Schritte nötig, um in den auf dem Weg des Löffels vielleicht besonders erwünschten Zustand einzusteigen?

Woran merkst Du, dass Du den Weg des Löffels gemeistert hast?

Wenn sich der Löffel von alleine zu biegen beginnt, ist das dann ein Zeichen von Fortschritt in der Meditation oder nur ein eher unerwünschtes Nebenprodukt plötzlich auftretender Urkräfte im Praktizierenden?

Mir fielen dazu sicher noch viele weitere Fragen ein. Insgeheim überlege ich mir aber gerade auch, ob ich mich diesem Weg des Löffels jetzt eigentlich auch anschließen wollen würde oder eher doch nicht. Im Grunde spricht ja nichts dagegen, den Löffelweg als eigenwillige Form einer Art von Zen-Meditation aufzufassen. Aber was tut der Praktizierende im zugegebener Maßen vielleicht nur selten auftretenden Fall, dass er gerade ganz und gar löffellos unterwegs ist? Kann der Löffel mitunter oder im Notfall dann auch durch das rein geistige Bild, also die Vision, eines solchen, ersetzt werden, oder befindet sich der derart Handelnde dann bereits im Bereich der Löffelblasphemie?

Sie sehen also, warum ich zuerst noch mehr über das Ganze erfahren muss, bevor ich hier für mich eine endgültige und verbindliche Entscheidung treffen kann.

Inzwischen will ich mich aber zumindest mit dem unter den praktizierenden Anhängern des Wegs des Löffels sehr wahrscheinlich üblichen und sicherlich lange geheim gehaltenen Gruß von Ihnen hier verabschieden: Löffel heil!

Lieber Udo!

Die ganze Sache mit dem Löffel hast Du leider völlig falsch verstanden. Das habe ich gleich befürchtet. Du musst einfach manchmal mehr und besser zwischen den Zeilen lesen. Wenn Du willst, erkläre ich Dir die Geheimnisse des Löffels aber auch gern ein andermal.

Liebe Grüße bis dahin, Katharina

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