Der Schamane zur Lage der Nation, Nummer 7
Um die Menschheit zu retten und insbesondere das Abgleiten der österreichischen Nation im Speziellen und des europäischen Volkes im Allgemeinen in leider zunehmend gesellschaftsfähiger werdende Formen der Gängelung mündiger Erwachsener und anderer drohender Formen der Freiheitseinschränkung zu verhindern, musste ich dringend etwas unternehmen.
Nun wäre genau unsere schamanische Arbeit ein wesentlicher Ansatz zur Entwicklung entgegengesetzter Tendenzen, also ein Weg zu Kraft, Ruhe, Freiheit, Wahrhaftigkeit, Mitgefühl und selbstbestimmtem Dasein.
Das würde in einem zweiten Schritt dann wohl auch lawinenartig immer größere Teile der Bevölkerung erfassen oder zumindest im positiven Sinne beeinflussen.
Doch um die kritische Masse mehrerer, – obschon in Wahrheit nur Mehrerer einer kleinen Anzahl einiger Weniger -, wirklich Entschlossener zu erreichen, schien es wichtig, meine Leser aus ihrem virtuellen Schaukelstuhl der Trägheit herauszulocken.
Dafür war mir fast jedes Mittel recht.
Es müsste zwar tatsächlich im gemeinnützigen Interesse fast Aller liegen, ein Stück schamanischer Klarheit und magischer Wahrheit, ein Stück spirituellen Mitfühlens und respektvoller Toleranz zu Mensch und Leben zu entdecken oder sich davon anstecken zu lassen.
Doch um die vielleicht insgeheim schon Interessierten dafür schließlich offen zu begeistern, brauchte es angeblich noch zusätzlich ein mir zunächst noch etwas unheimliches küchenmagische Werkzeug namens Call to Action.
Dieses konnte von unserer Forschungsabteilung glücklicher Weise relativ schnell entwickelt werden und nahm die Form und die unnachahmliche Gestalt eines kurzen aber einprägsamen Textes an, der mit dem Satz Rufen Sie Wilma an! beginnt.
Danach ging es nur noch um die Häufigkeit, mit der dieser wesentliche Aufruf am Ende meiner Blogs verwendet werden sollte.
Nachdem ich mir selbst aus Gründen des Lärmschutzes die Inbetriebnahme eines elektronischen Zufallsgenerators verweigern musste, blieb mir nur eine andere einfachere alternative Möglichkeit offen.
Ich wollte also einen Würfel nützen.
Der Würfel sollte einmal über den Tisch rollen, dann auf einer beliebigen Seite zu liegen kommen und mir mit Hilfe der Augenzahl augenblicklich bekannt geben, ob der jeweils aktuelle Blog gerade mit dem Call to Action Zusatz versehen werden sollte oder eben nicht.
Beim Erscheinen einer geraden Zahl sollte der Call to Action Zusatz an den Blog angehängt werden, beim Erscheinen einer ungeraden Zahl würde ich diese Aufforderung unterlassen, um nicht dem Leser etwa gar aufdringlich zu erscheinen.
Das erschien mir als ganz ausgezeichnete Idee.
Zusätzlich dachte ich mir insgeheim, ich könnte ja Fünfe im Normalfall gerade sein lassen.
Das würde dann die Effizienz meines Call to Action Zusatzes gleich noch einmal ganz ungemein steigern.
Leider hatte diese ganze Idee mit dem Würfeln aber ebenfalls irgendwie etwas durchaus Seltsames an sich.
Ich erkannte es nicht sofort. Aber nach kurzer Zeit war es mir sonnenklar.
Der Mensch kann seinen freien Willen doch nicht mir nichts Dir nichts dem zufälligen Dahinrollen eines Würfels unterordnen.
Das erzeugt doch einen ganz seltsamen Spirit!
Ausgerechnet ich, der ich als Schamane von der Unsinnigkeit jeglichen Glücksspiels tief überzeugt bin und selbst niemals bei so Etwas mitmache, ich also wollte meinen küchenmagischen Blogzusatz an das Auftauchen gerader Würfelzahlen knüpfen!
Nein, das ging einfach nicht.
Der Mensch bleibt frei.
Von einschränkender Politik genauso wie vom Zufall des Würfelns.

Hier sehen Sie mich emsig sinnen, wie doch die Welt zu retten wäre. Dabei jedoch, ich wills gestehen, kommt über mich oft tiefe Schwere. Das kann mitunter dazu führen, dass ich mich in den Schlaf dann sinne. Doch stolz verzieh ich keine Miene, denn stets kann ich den Spirit spüren, der mich, seis wach seis tief im Traum, begleitet und so fehlt mir kaum ein Stück Bewusstsein dessen, was geschah, als ich nicht ganz so wach mehr war.
Ich würde also das Zufallsprinzip einfach auf spirituelle Art zur Entfaltung bringen.
Ich würde es eben einfach geistig ausführen.
Das erschien mir als ganz ausgezeichnete Idee.
Ich begann auch gleich damit. Und ich vermochte tatsächlich nahezu sofort ein stimmiges Prinzip für die Anwendung des Call to Action- Zusatzes herauszufinden:
Ich mache es seitdem immer dann, wenn es sich gerade gut anfühlt.
Genau dasselbe Prinzip sollte auch der Politik dieses Landes zugrunde liegen.
Allerdings kommt es dabei ganz stark darauf an, für wen sich Etwas gut anfühlt.
Für Denjenigen, dem es Spaß macht, Macht über Andere auszuüben und diese nur nach seinen Vorstellungen leben und nach seiner Pfeife tanzen zu lassen?
Oder eben für die vielen Anderen, die sich als mündige Mitglieder einer auf Selbstbestimmung und persönlicher Freiheit bestehenden Zivilgesellschaft betrachten und ihr persönliches Glück eben genau nicht dem Macht- und Kontrollwahn der ersteren Gruppe opfern wollen.

So kann der Schamanismus blühen, ist erst die Welt von Neuem grün. Die Farbe tut hier nichts zur Sache, es ist der Geist, warum ich lache, der Geist, dess´ immer neuen Spiels sich hier mein Geist erfreut erfreue, auf dass ich stets verliebt das Neue in diesem Spiel erfreut betrachte. Ein Blitz ein Schein ein wilder Laut. Dann plötzlich war ich wach und lachte.
Was jetzt aber diesen Blog und meinen inzwischen ja schon fast legendär gewordenen Call to Action Zusatz betrifft, kann ich Sie und Ihre Neugier ganz leicht beruhigen:
Hier ist er…..wieder einmal…
Um Schamanismus vom Feinsten selbst hautnah zu spüren
empfehle ich Ihnen hier immer das Eine:
Sich zu rühren.
Rufen Sie Wilma an!
Am Nagual-Telefon unter 0043 (0)699 1 922 drei sechs drei vier.
Die Nummer steht schon einmal hier.
Um nicht länger nach der Kraft zu suchen
können Sie bei uns ein Workshop buchen
das Ihnen lustvoll aufzeigen kann
was ich mit lebendigem Schamanismus meine.
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