Der schamanische Leckerbissen, bei welchem ich einen meiner Lieblingsautoren zitieren möchte….

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Lassen Sie mich an dieser Stelle wieder einmal einen meiner Lieblingsautoren zitieren: Mich.
Ich verwende dazu einen Auszug aus meinem Buch Essenz und Charakter, diesmal aber aus dem schamanisch-spirituellen Teil.

Alles beginnt hier, wie es scheint, zunächst ganz harmlos.

Bei diesem Text ging es am Anfang ja nur um unsere relativ wechselnde Geschwindigkeit beim Beantworten von Zuschriften und Mails.

Kurz danach bog der Inhalt jedoch in ganz andere Sphären ab und zwar….

….in ganz fantastische morganatische Feen-Gefilde….

Es begann also mit dem doch recht eigenartigen Satz:

Schreib gehaltvoll in Moll zu Allem, was hier stehen oder auch zu Allem, was hier besser fehlen soll …

(was einer Einladung an meine LeserInnen entsprach, sich hier gleich einmal interaktiv zu betätigen….)

Dann wandte ich mich unversehens den Schwierigkeiten einer solchen interaktiven Kommunikation mit uns in Echtzeit zu:

 

Sie sehen uns hier ganz entspannt auf steilen Graten liegen.

Wir sind dafür in diesem Land schon seit geraumer Zeit bekannt.

Sie können also nicht erwarten, dass wir sogleich ein Feedback starten.

Erst müssen wir den Berg verlassen, dann können wir den Text verfassen.

……………

Falls doch (hier war gemeint: Falls Sie sich doch darüber aufregen sollten, wieviel Zeit bisweilen bis zu unserer klugen Antwort auf Ihr Mail vergeht…), können wir leider auch nichts daran ändern.

Liegt der Bär (hier wohl gemeint: der innere Bär in uns allen)

im Winterschlaf, frisst er weder Huhn noch Hasʼ,

wie eine alte Bären-Bauern-Weisheit aus Transsylvanien bekanntlich besagt.

Der wohl völlig falsch an uns weitergegebene Ursprungstext zu diesem Spruch lautete:

Liegt der Bär im Winterschlaf, frisst er weder Huhn noch Schaf.

Da stimmt ja außer dem Reim gar nichts mehr zusammen, wie wir meinen.

Der Bär als Wildtier wird ursprünglich vom Menschen natürlich als geschickter, eifriger und erfolgreicher Jäger wilder Hühner und Hasen verehrt.

Dann, durch eine unzulässige Profanisierung und eine die eigentliche tiefe Bedeutung des Bärenspruchs verfehlende anthropozentrische Deutung des ganzen Vorgangs, wird der Bär als Räuber, der zum Zwecke der Nahrungsaufnahme den bereits domestizierten und so ihrer Wildnisnatur nahezu völlig beraubten Haushühnern und Schafen nachstellt, verunglimpft.

 

 

Hier auf dem unteren Teil des oben stehenden Bildes können Sie wieder einmal sehen, wie unachtsam der Mensch doch seit Jahrhunderten mit seinem natürlichen Freund, dem Bären, umgeht. Nicht nur dass er dem Bären mit einem elendslangen Spieße zum Klange fröhlicher Jagdhörner auf gar niederträchtigste Weise nach dem Leben trachtet. Danach verspottet er den vielleicht heldenhaft Gefallenen sogar noch, indem er dessen eines Bären sicherlich ganz unwürdigen Abgang auf die Wände seiner Behausungen zeichnen lässt.

Hat jener Mensch denn gar keinen Respekt vor der Tragödie des Bären, und stört er hier sogar noch willentlich die Totenruhe des edlen Tieres?

Wir hoffen wirklich sehr, dass der Bär den Jäger gefressen und somit das drohende Unheil noch halbwegs unbeschadet überlebt hat.

Leicht möglich, dass die Bemalung der oben abgebildeten menschlichen Behausung nur dem Wunschdenken ihres frevelnd Bären jagenden Eigentümers entstammt.

Dafür würde ja auch sprechen, dass dieses Bild quasi frei im Raume schwebt, aller physischen Realität entzogen.

Es ist also wohl eine reine Fata Morgana, die hier plötzlich Bild gewordene Fantasie einer jeglichem Respekt unsererseits ganz unwürdigen Jägerseele.

Apropos Fata Morgana. Ich habe inzwischen zur Anrufung Wikipedias einen zwar recht kindischen aber durchaus wirksamen Zauberspruch verfasst. Der ist sogar kathololisch korrekt formuliert.

Wiki Wiki Wiki komm und mach uns wieder einmal fromm.

Sehen Sie, es funktioniert reibungsfrei.

Fata Morgana

Eine Fata Morgana oder Luftspiegelung ist ein durch Ablenkung des Lichtes an unterschiedlich warmen Luftschichten auf dem fermatschen Prinzip basierender optischer Effekt. Es handelt sich hierbei um ein physikalisches Phänomen und nicht um eine visuelle Wahrnehmungstäuschung bzw. optische Täuschung. Der französische Physiker Gaspard Monge hat 1798 in Niederägypten erstmals Luftspiegelungen naturwissenschaftlich untersucht und gedeutet … … Wenn in Wüsten solche Luftschichtungen in größerer Höhe auftreten, sieht man Spiegelungen am Himmel, die Fata Morgana.
Quelle: Wikipedia. (Wie gerufen.)

Unsinn. Vergessen Sie das Alles. Eine Fata Morgana ist natürlich eine optische Sinnestäuschung. Was denn sonst.

Nur der Teil mit der Wüste stimmt. Daran glaube ich mich jedenfalls irgendwie erinnern zu können.

Und scheinbar hat sie, nicht die Wüste sondern die Fata Morgana, auch mit den Feen zu tun.

Scheinbar ist, finde ich, übrigens hier ohnehin das beste und natürlichste Wort im Zusammenhang mit Fata Morgana.

Die Bezeichnung Fata Morgana kommt aus dem Italienischen. Sie bedeutet Fee Morgana, ein Name aus der im Mittelalter in ganz Europa verbreiteten Artussage. Morgana bewohnte die mystische und für Sterbliche unerreichbare Insel Avalon. Dementsprechend wurde die Erscheinung einer nicht vorhandenen Insel in der Strasse von Messina zwischen dem italienischen Festland und Sizilien mit ihr in Verbindung gebracht.

Quelle: wohl ebenfalls Wikipedia.

Avalon und die Welt der Feen können wir im Nagual-Schamanismus übrigens relativ leicht erreichen. Wirklich.

Schnipp, und schon sind wir dort. So einfach ist das. Für uns.

Was die optische Sinnestäuschung aber jetzt mit der Fee zu tun hat, bleibt hier doch wohl unklar. Und Avalon befindet sich, nebenbei gesagt, auch keinesfalls in oder neben Sizilien, das können Sie mir glauben.

Aber stellen Sie sich nun die folgende Szene nur einmal ganz bildlich vor:

Sie, halbverdurstet und ausgedörrt mitten in der arabischen Wüste.

Plötzlich sehen Sie eine Oase, grün, saftig, Dattelpalmen, klares Wasser.

Sie laufen darauf zu.

Wie aus dem Nichts erscheint plötzlich ein französischer Physiker vor Ihnen.

Er ruft Ihnen zu: „Es ist nur ein optisches Phänomen. Physikalisch alles erklärbar.“

Dann verschwindet er wieder. Offenbar eine Fata Morgana.

Gottseidank war er es, ich meine, war er sie, die Fata. Alles andere wäre nämlich fata-l gewesen, oder al-fatal wie der Araber sagt. Fata Morgana. Fatal Morgana. Eine Femme fatal. Hier war sie aber glücklicher Weise nicht zweimal am Werke. Denn somit sind Sie jetzt schon einmal gerettet. Die herrliche Oase, die sich gerade vor Ihnen auftut, ist nämlich – allein schon der statistischen Wahrscheinlichkeit zufolge, dass aus Gründen der Schicklichkeit und Höflichkeit unter Gespenstern wohl niemals zwei Fatae Morganae zugleich in Erscheinung treten würden – offenbar Teil der physischen Wirklichkeit.

Lesen Sie mehr über Fata(l) Morgana im zweiten Teil dieses Leckerbissens.

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