Der schamanische Leckerbissen, der immer noch in der Zukunft zu schwelgen weiß. Er macht sie klug und führt uns heiß….und seltsam angehaucht auf einer Spur aus Licht und reinstem Glück. Das muss Sie doch ein für allemal ganz tief entzücken, doch schauen Sie nach vor und nicht zurück, denn die Magie der Zukunft weiß, dass Spiegeln nicht in Spiegeln blicken, sonst bricht der Weg ab Stück für Stück. Geheimnisse des Unfassbaren, oder auch, wenn Sie so wollen, was vollbracht ist ist vollbracht. Teil 7
Es kann nur Einen geben….
Wahrheit, Karma und Verbraucherschutz.
Es kann nur Einen geben, Ihren Wahren Schatz.
Jetzt lachen Sie bitte nicht. Das ist kein schnulziger Liebestext.
Ich meine hier natürlich den Wahren Schatz Ihrer Seele oder dergleichen mehr.
Der Wahre Schatz.

Dazu fällt mir am Ehesten so etwas wie Das innere Licht Ihrer Seele ein.
Das kann Ihnen zwar nicht wirklich verlorengehen, Sie können es aber durch eigenes Zutun oder ganz unverschuldet so tief verschütten oder in einen dunklen feuchten Keller stellen, dass es mehr als ein Leben braucht, um sich wieder an die Oberfläche Ihres Daseins zu begeben und in voller Pracht zu leuchten.
Wenn Sie dem Inneren Licht Ihrer Seele folgen, kann wirklich nichts schiefgehen.
So Sie aber noch im Halbdunkeln herumirren mögen, wäre die Anschaffung einer spirituellen Laterne eine gute wenn auch oft missverstandene Investition ins Wesentliche.
Fragen Sie uns notfalls nach einer solchen. Wir haben einige Exemplare auf Lager.
Die Dinger sind zwar nicht immer billig aber durchwegs ein Gewinn, wenn Sie verstehen, was ich meine.
Wie auch immer, das führt uns eigentlich gleich ohne Umschweife zum letzten der mir von meiner immer wieder zur spirituellen Provokation neigenden schamanischen Redaktion vorgeschlagenen Begriffe.
Sie sehen, wir arbeiten uns hier gleichsam von Ast zu Ast weiter, wie der sprichwörtliche Affe im Dschungel der Verwirrung, immerzu auf der Suche nach dem zauberhaften See der Klarheit, der sich vor uns im Dickicht jetzt doch endlich einmal zeigen sollte.
Beim Begriff Karma weiß ich ja auch wirklich nicht, was sich der Wortspender dabei sprachlich gedacht hat.
Es kann nur Einen geben, Dein Karma??
Aber wir wollen jetzt einmal ganz im Dienst der Sache darüber großzügig hinwegsehen. Es kann nur Einen geben, der Dein Karma auflösen kann, nämlich Dich selbst….so oder so ähnlich ginge es wohl.
Allerdings setzt das jetzt schon voraus, dass man an Karma, Wiedergeburt und damit an einen Zusammenhang zwischen verschiedenen Vorleben einer Person und ihrem jetzigen Dasein glaubt.
Mit der Wiedergeburt und den Vorleben ist das aber so eine Sache für sich.
Einerseits kann man durch Reinkarnationstherapiesitzungen oder auch ganz einfach im Zuge intensiver Körperarbeit relativ leicht zu den Informationen früherer Leben durchkommen.
Plötzlich erinnert man sich dann an Ereignisse, Geschichten und Bedeutungen, die nicht aus dieser jetzigen Existenz stammen.
Das ist zumindest phänomenologisch gut nachweisbar, auch wenn es wissenschaftlich verbildeten Therapeuten vielleicht so nicht ins sorgfältig begrenzte Weltbild passt.
Andererseits aber beweist das natürlich keinesfalls die Existenz von Vorleben oder die Möglichkeit von Wiedergeburt.
Es beweist eben nur, dass wir uns überzeugend daran erinnern und unsere Schlüsse für das heutige Leben aus den Erfahrungen früherer Existenzen ziehen können.
Ob wir selbst damals gelebt haben oder nur die Erfahrungen anderer Seelen miterleben, bleibt jedenfalls Ansichtssache.
Ich persönlich neige ja eher zur Ansicht, dass es Wiedergeburt gibt.
Das fühlt sich einfach netter an.
Aber in jedem Fall bleibt völlig unklar, wer hier eigentlich immer wieder geboren wird. „Die Seele,“ werden jetzt einige von Ihnen vielleicht hoffnungsvoll sagen.
„Okay, gut, ich bin einverstanden“, entgegne ich Ihnen dann, „aber wer ist die Seele?
Sind das Sie, wie Sie heute vor mir stehen oder sich selbst im Spiegel sehen können?“
Offenbar nicht so ganz, denn ich erinnere mich beispielsweise an eine hünenhafte Gestalt eines im Blutrausch des Berserkers verhafteten Wikingers, der kurz darauf ein ekstatisches aber auch recht dickschädeliges Ende fand. Dieser Mann war laut meiner Erinnerung eindeutig diese selbe Seele, also dieses mein Selbst auf der Ebene der Reinkarnationserfahrung.
Einstellung, Körper und Gefühlswelt dieses Wikingers sind mir irgendwie vertraut aber gleichzeitig im realen Dasein doch etwas fremd.
Zumindest würde ich heutzutage nur ungern mit gezücktem Breitschwert in ein zusammenstürzendes brennendes Haus eilen, um dort ohne jegliche Rücksicht auf mein eigenes Überleben stur meine Rache zu vollziehen.
Andererseits, in gewisser Weise habe ich mich, wenn ich jetzt einmal so darüber nachdenke, vielleicht doch nicht so sehr verändert.
Aber ich gehe heute doch zumeist etwas subtiler vor.
Und meine Werte kreisen, soweit mir jetzt bewusst ist, auch nicht so stark um Rache und Genugtuung, sondern vielmehr des Öfteren um Heilung und die Wiederherstellung von Balance.
Allerdings wäre das ja vielleicht gerade der Lerneffekt aus all diesen früheren Leben gewesen.
„Manche lernen eben nur aus konsequent vollzogenen Todeserfahrungen“, könnten an dieser Stelle böse Zungen behaupten.
Ich will da jetzt nicht weiter darauf eingehen.
Aber Sie verstehen schon.
Erfahrungen unserer Vorleben sind uns gleichzeitig sehr nahe und treffen irgendwie auch einen Teil unseres Wesenskerns.
Zugleich haben wir damals in diesen anderen Existenzen oder unserer Erinnerung daran ganz andere Züge unseres persönlichen Potentials in den Vordergrund gerückt und waren damit eigentlich doch auch jemand ganz Anderer.
Im Sinn eines erweiterten spirituellen Verbraucherschutzes werde ich diesen Blog jetzt an dieser Stelle wieder unterbrechen.
Keine Angst, aus demselben Grund schließe ich ihn garantiert nicht ab, bevor wir nicht….
Aber lesen Sie ruhig wieder einmal selbst weiter, sobald die Fortsetzung endlich da ist.
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