Der schamanische Leckerbissen, oh ja, schon wieder aus dem eigentümlichen Buch des….

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Udo Vukovics. Ich kann mich des beständig auf mich einströmenden Flusses der verschiedenartigen Inhalte dieses magischen Buches fast nicht mehr erwehren. Genau deshalb gebe ich sie jetzt leichten Herzens gleich einmal an Sie weiter. Sie werden schon sehen.

Unser schamanischer Leckerbissen ist also wie schon gerade erwähnt wieder meinem Buch Essenz und Charakter entnommen. Er führt uns in Zeit und Raum zurück in die ruhmreiche wenn auch verwerfliche Vergangenheit unseres heutigen Staatsgebildes. Eigentlich geht es aber nur um Salz und dergleichen mehr.

Das Salzamt des Lebens, Teil 1

Als Kind schon hat mich der in Wien gebräuchliche Ausdruck

„Wenn Ihnen etwas nicht passt, können Sie sich gern beim Salzamt beschweren“, fasziniert.

Lange Zeit suchte ich danach nach dem Salzamt, konnte es aber nicht und nicht finden.

Inzwischen hat mir zum Glück wieder einmal Wikipedia aus der Patsche geholfen.

Dank Dir, Du edle Schwester des umfangreichen und nahezu bereits neutralen

und auch schon fast neutralisierten Wissens.

Lassen Sie uns also lesen, was Wikipedia uns hier dazu zu sagen hat:

Das Salzamt

Das Salzamt war eine im Mittelalter übliche Behörde, die den Salzabbau und den Handel mit Salz überwachte und für Nachschub sorgte. Der Salzhandel war ein wichtiges Monopol des jeweiligen Herrschers (Salzmonopol).

Bitte klicken Sie jetzt ja nicht auf die Worte Salz, Salzhandel, Monopol oder Salzmonopol. Wir konnten die Verbindungen zu Wikipedias unheimlichem Monopol hier nicht unterbinden. Sie wollen doch jetzt nicht wirklich über Salz, Monopol und so weiter aufgeklärt werden?

Falls doch, erkundigen Sie sich doch bitte ein andermal bei Wikipedia. Jetzt, mitten in der Lektüre unseres faszinierenden Buches, ist dafür wirklich keine gute Zeit.

Lassen Sie uns hier lieber mit dem schon von uns im Vorhinein für Sie ausgewählten Ausschnitt dieses bekanntlich ganz verruchten Lexikons weitermachen.

Salzämter im Habsburgerreich

Die Salzämter waren, auf Grund ihrer Bedeutung für die im Habsburgerreich enorm wichtige Salzwirtschaft, eine direkt dem Herrscherhaus unterstellte Behörde.

Okay, das gefällt mir schon einmal. Direkt dem Herrscherhaus unterstellt. In Ermangelung eines solchen würde ich mich jetzt als Oberschamane gern für diese herrschende Funktion einmal freiwillig anbieten.

Was meinen Sie?

Das würde mir und meinem Team doch gut stehen. Salzamtsschamanen der ersten Stunde. Pioniere des schamanischen Salzwesens. Ja, damit könnte ich jetzt sehr gut leben.

Das Salzamt in Gmunden verwaltete das Salinenwesen in einem der wichtigsten Salzabbaugebiete Österreichs, dem Salzkammergut in Oberösterreich (einem Privatbesitz der Habsburger.)

Nun gut, das Salzkammergut könnte ich zur Not auch übernehmen, falls es zur Disposition steht.

Es war seit dem 15. Jahrhundert im Kammerhof Gmunden (erb. 1450, heute Museen) ansässig.

Mit Hof-Deputations-Resolution vom 22. Mai 1745 der Kaiserin Maria Theresia wurde die Salzkammer in Gmunden Salzoberamt, nachgeordnete Verweserämter waren Ischl, Ebensee, Stadl, Lambach, Wels, Zizlau, Enghagen, Mauthausen und Linz.

Das Linzer Salzamtsgebäude wird als Atelierhaus genutzt. Das Freistädter Salzamtsgebäude, das für den Nordhandel Richtung Böhmen zuständig war, war der Salzhof. 

Ich, als unter anderem auch der Verweser des Nagual-Schamanismus et cetera (sehen Sie jetzt nur im Titel dieses Ihnen hier vorliegenden Buches noch einmal genau nach), bin hier bei dieser Auflistung der eigentlich von Rechts wegen mir zustehenden Lehen und Güter genau an der richtigen Stelle gelandet, das kann ich schon merken. Nur mit Enghagen und Mauthausen will ich jetzt lieber doch nichts zu schaffen haben. 

Und jetzt wird es gleich noch interessanter:

Das Salzamt in Wien stand von 1500 bis 1824 neben der Ruprechtskirche, der Kirche der Salzschiffer. Vom Salzamt aus gab es einen direkten Zugang in die Kirche. Salzamtmann Georg Nagl ließ 1622 die schon sehr baufällige Ruprechtskirche wiederherstellen, Salzamtmann Johann Baptist Bartolotti von Partenfeld finanzierte die Reparatur von 1701 bis 1703. 

Johann Baptist Bartolotti von Partenfeld. Sicher auch einer meiner verehrten Ahnen. Bei diesem klingenden Namen kommt der sicher auch in meinem Stammbaum irgendwo vor. Ja, soviel ist gewiss. Er wird mit mir wohl oder übel weitschweifig verwandt sein. Bartolotti von Partenfeld. Ein Vorläufer des berühmten Gründervaters des Nagual-Schamanismus.

Klingt doch gleich für alle Beteiligten irgendwie sehr aufbauend.

Wenn ich es mir jetzt so recht überlege, gilt eigentlich dasselbe auch für Maria Theresia.

Der Name Maria hat sich überhaupt schon lange immer wieder in den verschiedensten Generationen meiner Familie als schillernde Beigabe bei dem damals gesellschaftlich allgemein üblichen heidnischen Taufritual ganz besonders hervorgetan, ich meine natürlich, ganz besonders hervourgetan. 

Die heute noch existierende Grazer Salzamtgasse im 1. Bezirk erinnert an das sich ab dem Jahre 1784 dort befindliche Salzamt der Habsburgermonarchie. Nach der Auflösung des sich früher dort befindlichen Dominikanerklosters wurde das Gelände neu parzelliert und die Gasse erhielt ihren heutigen Namen. Das eigentliche Salzamt befand sich aber tatsächlich gar nicht in der äußerst kurzen, nur sieben Hausnummern umfassenden Salzamtgasse, sondern am Eck der Kreuzung mit der Burggasse.

Dort hätte ich also nachsehen müssen. Aber war es jetzt in Graz oder in Wien? So klar geht das aus dieser Schatzkarte gar nicht hervor.
Oder hervour.

Hervour, unser Lieblingswort, hat übrigens einen klaren Bezug zu Bravour, wie Ihnen ja vielleicht auch schon aufgefallen sein dürfte….. 

An dieser Stelle springen wir in der Zeit wieder nach vor in die Gegenwart. Wenn Sie mehr über Salz und Salzamt aus schamanischer Sicht erfahren wollen dann lesen Sie einfach den zweiten Teil dieses Blogs, sobald er wieder aus dem Dunkel der Zeit hervortritt, oder hervourtritt, und genau das dürfte wohl im nächsten Monat irgendwann der Fall sein….

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