Der schamanische Leckerbissen…. zeigt sich immer noch sommerlich traumhaft…zur schamanischen Traumdeutung, Teil 8

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Träumerisch still und träumerisch laut bahnt sich der Traum seinen Weg durch Kraut und Unkraut, welches, nur nebenbei gesagt, ja im Traum fast völlig gleich ausschaut.

Es hängt eben von der eigenen Definition des Träumers ab, was für ihn die Gestalt von Unkraut hat. Wobei auch Gestalt hier nicht wirklich stimmt, weil im Traum eher ein Flimmern und Schwirren, ein Wabern und Sirren, ein Surren und Knurren den Ablauf der Träume bestimmt.

Doch zu guter Letzt findet sich die Bewegung des Traumes, das reine Traumelixier, das Aleph auch in Dir oder mir, doch dies nur, falls wir beide Träumer wären.
Wer jedoch ohne Aleph bleibt, tritt dennoch ein in den Traum durch die Ritzen der Zeit, durch die Tänze der Kraft, durch die Lieder der Welten, die mit den Hunden des Traumes in früher Vergangenheit schon einmal das ganze Dasein zurück in den Traum und zurück in die Wirklichkeit schnellten wie ein Band das sich zur Neige gedehnt.
Es war als hätten sich Himmel und Erde nach innigem Einssein gesehnt und die Schöpfung verlacht. Doch aus dem Traum und im Traum war das Muster der Schöpfung noch einmal gedacht und es wand sich sogleich schlangengleich um den Baum der Erinnerung, schuf ein Abbild, dem eigenen Bilde gleich, und die insgeheim verschmolzene Schöpfung drehte sich gleichsam auf ihren eigenen Fersen um, und es trennten sich wiederum Tag und Nacht, und auch Himmel und Erde waren erfolgreich auseinander gebracht. So steht der Traum zugleich für das ganz Bewegliche und den Fluss ohne Handlung und ist auch ein Pfand für Bestand jenseits aller zufälliger Wandlung.
Hier aber kommen wir zu den einfachen Dingen zurück. Sie suchen Ihr Glück in der Deutung der Träume und wir als Schamanen klettern auf Bäume des Wissens.
Danach kommt ein weiterer Traum, und gemeinsam können wir schauen, was Sie und wir im gemeinsamen Raum unserer Wahrheiten wissen müssen.

Zur Traumdeutung aus schamanischer Sicht, 8. Teil. Im Traum und….

…. um den Traum dreht sich hier alles. Und dahinter liegt wohl wiederum der Traum.

Wir setzen hier unseren Blog direkt nach der Unterbrechung unserer faszinierenden Traumschilderung mitten in der Traumjurte fort.

Oh nein, mir fällt gerade auf, dass das jetzt eigentlich gar nicht stimmt. Wir hatten mit der Erzählung des schamanischen Traums im Wachzustand, wie sie einst, also wohl vor nicht allzu langer Zeit in unserer berühmten alljährlichen Traumjurte stattfand, ja noch gar nicht begonnen.

Umso besser. Sie haben also noch nichts versäumt. Das Beste kommt noch. Und zwar gleich.

  1. Ein schamanischer Feentraum im Wachzustand.
    Wir befinden uns mitten in einem unterirdischen Raum, der von einem schwachen silbernen Licht nur spärlich erhellt wird.Vor uns sehen wir Stufen, die unregelmäßig in den Stein des Bodens geschlagen wurden, auf dem wir gerade stehen.
    Das Ende des Raumes liegt irgendwo tief unter uns, dort, wo die Stufen zu Ende sind. Doch von unserem Platz aus ist dieses Ende nicht zu erblicken, der Raum und seine Stufen scheinen vielmehr ins Endlose zu reichen.

Die Jurte hier knapp vor dem Traum. Geöffnet ist der Feen Raum. Im Wesentlichen zieht ein geträumter Falke seine Himmelsspur. Wir legen uns ins Gras der Weile, doch wie so oft erwarten wir nur den Moment der Kraft. Wenn dieser uns den Zugang schafft zu Traum und Mond, verläuft das Workshop wie gewohnt. Ansonsten nicht….

Wir beginnen, die endlosen Stufen hinabzusteigen, Schritt für Schritt, und schon bald geraten wir dabei in eine Art monotonen Rhythmus, der uns Raum- und Zeitgefühl vergessen lässt. Immer tiefer führen uns die Stufen hinab, und wenn wir kurz innehalten und zurück nach oben blicken, können wir den Anfang der Treppe nicht mehr sehen. Sie scheint jetzt gerade aus dem Endlosen zu kommen und weiter ins Endlose zu reichen. Wir beginnen, schneller, fast hastig, die Stufen nach unten zu klettern, bis wir leicht außer Atem geraten und wieder innehalten wollen. Als wir dies tun, merken wir, dass wir gerade noch rechtzeitig zum Stehen gekommen sind, denn direkt vor uns bricht die Treppe senkrecht ab und mündet in einen gewaltigen Abgrund, dessen Grund wir ebenso wenig zu ermessen vermögen wie vorher das verborgene Ende der Treppe. Dicht hinter uns kommt zu allem Überfluss noch ein heftiger Wind auf, der uns, als er sich allmählich zum Sturm steigert, unaufhaltsam in Richtung des Abgrunds drängt.

Schließlich können wir der Kraft dieses zornigen Sturms nicht länger standhalten und müssen eine Entscheidung treffen: Uns freiwillig Fuß oder Kopf voran in den Abgrund zu werfen oder ein klein wenig später durch die Gewalt des Sturmes hilflos in die Tiefe geschleudert zu werden. Also lasst uns springen. Wir tauchen in den Abgrund ein, der uns umfängt und unseren Fall auf eigentümliche Art sogar zu begrüßen scheint. Wir fallen, wir stürzen, wir taumeln der Tiefe entgegen. Zwischendurch verlässt uns das klare Bewusstsein unserer bisher gekannten Existenz. Wir fallen weit und immer tiefer und schlagen im Bodenlosen auf. Wir stehen auf, inmitten einer nächtlichen Wiese aus dunkelgrünem, fast schon schwarzem Gras. Wir sehen leuchtende Spuren vor uns, die sich im Gras der Ebene abzeichnen. Mit einem Mal wissen wir, dass wir hierher gekommen sind, um diesen Spuren zu folgen. Es sind die wundersamen Zeichen und Spuren von Traumwesen, deren genaue Gestalt und Namen hier in diesem Blog nicht enthüllt werden sollen. Wir atmen eine Luft mit unseren geweiteten Nüstern ein, die uns sagt, dass wir tief im Land der Traumfeen seien.

Traumkugeln hängen von den Wänden. Wir werden wohl im Traum heut enden und dort von neuem doch beginnen. Der Traum lässt uns zuweilen ja gar auch wie von Sinnen eilen durch die Räume wilder Feen, die sonst noch kaum ein Mensch gesehen. Ja dadurch erlernen wir die Kunst uns selbst zu kleiden in den Dunst der Himmelswesen. Und zu genesen an dem Atem steter Wandlung. Gut ist der Schönheit Bild, doch besser ists der Schönheit zu begegnen pur durch unsere Handlung.

Wir spüren die Magie dieses wilden Ortes, wir spüren die wilde Magie dieses Ortes. Ohne zu zögern folgen wir der Weisheit der leuchtenden Spuren, die uns immer tiefer ins Land der Feen führen, immer tiefer und tiefer hin zu unserer eigentlichen, unserer wohl ganz und gar magischen Bestimmung und Natur…..

An dieser Stelle wollen wir mit Rücksicht auf die Geheimnisse der Traumfeen unsere Schilderung dieses schamanischen Wachtraumes abbrechen. Wenn Sie mehr davon wissen wollen, sind Sie natürlich ganz herzlich willkommen in einer unserer nächsten Traumjurten, die wir alljährlich am Platz der Kraft in unserem schamanischen Zentrum abhalten.  

Die Deutung des Traumes aber wollen wir an dieser Stelle auf den nächsten und letzten Teil meines Blogs über Traum und Traumdeutung verschieben.

Ja, da kann man jetzt nichts machen. Sie müssen sich wohl oder übel noch einmal in Geduld üben, wenn Sie die Auflösung unseres Traumrätselkrimis erfahren wollen.

Geduld aber ist eine Tugend. Das sagt sich leicht, ich weiß. Leichter ist das ja auf jeden Fall, wenn man, wie der Autor, das Ende der Geschichte bereits kennt. Trotzdem findet sich der eine oder andere Hinweis auf den unglaublichen Schluss dieses Blogs wohl schon im bisherigen Text.
Entweder Sie schnüffeln also jetzt emsig im bisher Gelesenen herum, um der Wahrheit auf die Schliche zu kommen, oder Sie warten ein klein wenig nur, um sich den Preis der Geduld am Ende Ihrer Askese mühelos bei uns hier im Blog abzuholen.

Die Wahl liegt jetzt wohl ganz bei Ihnen. Wir bleiben inzwischen wo wir sind.

Das neue Beitragsbild trägt den Titel: Das Ritual soll traumhaft tief mit seinem Licht in den Traum des Wissens tauchen.

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