Der schamanische Leckerbissen zum Thema Essenz und Charakter. Ein Ausschnitt aus meinem Buch mit demselben Titel. Teil 3.

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Und wieder geht es genau an derselben Stelle weiter, an der ich Sie vor einer Woche gerade verlassen hatte….
Zu den Bildern ist mir jetzt übrigens gerade aufgefallen, dass Sie ja bis jetzt in diesem Kapitel gar keine Bilder gesehen haben.

Hoffentlich zumindest nicht, weil da noch gar keine waren.

Falls Sie aber jetzt doch Bilder sehen, denken Sie an die vielen Möglichkeiten, die Ihnen Wikipedia in Bezug auf die Interpretation dieses Erlebens weiter oben schon eröffnet hat.

Die Bilder kommen diesmal jedenfalls erst zum Schluss des Kapitels. Damit Sie nicht etwa zu sehr von ihnen abgelenkt werden.

Dafür und für allfällige weitere Unannehmlichkeiten, die Ihnen durch das fortwährende an Ihrem Bildschirm oder dem Buch kleben verursacht werden könnten, ersuchen wir Sie schon im Vorhinein um Ihr vollstes Verständnis.

Im Übrigen können wir ja nichts dafür, dass dieses Buch jetzt gerade so spannend ist.

Früher hätte ich das Wort Charakter ohnehin eher nicht in dem jetzt von mir gebrauchten Zusammenhang verwendet.

Das Wort Charakter war für mich nämlich schon von Wilhelm Reichs Charakteranalyse und von der Bedeutung desselben Begriffes in der Arbeit der Reich nachfolgenden Körperpsychotherapeuten besetzt.

Ich sprach stattdessen von der Entwicklung des persönlichen Charismas einer Person als einem wesentlichen Ziel von Therapie, Selbsterfahrung aber auch von schamanischer Ausbildung.

Denn Eines war mir von Anfang an klar:

Ich wollte meine spirituellen und schamanischen Schülerinnen und spätere Schamanen nicht nur magisch und schamanisch ausbilden, sondern sie zugleich auch zu einer persönlichen emotionalen Verfeinerung und einer umfassenden Selbstentwicklung hin anleiten.

Das Charisma einer Person. Wahrscheinlich nannte ich diese Vision meiner Arbeit deshalb so, weil ich selbst auf meinem Entwicklungsweg einige sehr charismatische und fast immer zugleich auch menschlich sehr überzeugende Lehrer und Lehrerinnen gefunden hatte.

Wenn ich mir aber jetzt gerade ganz bildlich, ja direkt vor meinem visionär ja unglaublich geschulten Auge, einen recht charismatischen Verkäufer vorstelle, dem die Schwächen seines Produktes zwar völlig klar sind, der sein Charisma aber schamlos ausnutzt, um seinem Kunden dieses mangelhafte Produkt zu einem vielleicht sogar weit

überhöhten Preis zu verkaufen, und der sich dabei noch hämisch ins Fäustchen lacht – verzeihen Sie mir die recht melodramatische Wortwahl, ich möchte Ihnen damit ja natürlich nur zeigen wie plastisch meine unglaublich geschulte Vision mir diese Szenen vor Augen geführt hat – dann zeigt mir dieses Bild, dass Charisma als solches nicht ganz ausreicht.

Was unbedingt zum Charisma dazu kommen muss ist der Charakter.

Das Wort Charakter verwende ich jetzt also im Folgenden – im Gegensatz zu dem unter meinen körperpsychotherapeutischen Kollegen, die das Wort hauptsächlich als technischen Fachbegriff in Verbindung mit Themen wie Charakterpanzerung, Charakterstrukturen, Charakteranalyse, et cetera benützen – hier einfach, um ein

wesentliches Merkmal unserer Persönlichkeit zu beschreiben, auf das es meiner Ansicht nach sowohl im eigenen Leben als auch im Zusammenleben mit Anderen sehr wohl ankommt.

Persönliche Kraft ist und war ein anderer dieser für mich ganz besonderen Begriffe.

Doch auch die Entwicklung der persönlichen Kraft ist ohne gleichzeitiges Vorhanden Sein bestimmter charakterlicher Eigenschaften nichts wirklich Erstrebenswertes.

Lassen wir uns doch kurz zunächst von anderer Seite, ja ja, ich weiß, dass Sie wissen, dass ich weiß, dass Sie wissen, dass ich weiß … es ist natürlich schon wieder einmal Wikipedia, die hier unter meinem Pyjamazipfel unverschämt hervorluggt.

Hervorluggen ist übrigens die von mir entwickelte sprachlich total verstärkte und ästhetisch viel ansprechendere und gelungenere Form des bekannten Begriffes hervorlugen.

Die seitwärts über die Schultern fallende Mähne scheint teilweise wie geflochten zu sein, zwischen der kleine runde Ohrmuscheln hervorlugen. Die Augen sind weit aufgerissen und das Maul fletscht mit den Zähnen. 

Vergleichen Sie jetzt doch ruhig einmal diese Wikipedia willkürlich aus irgendeiner Seite entrissene Passage mit meiner eleganten Formulierung weiter oben.

Ich meine die mit dem Pyjamazipfel.

Das Wort hervorluggen macht hierbei, finde ich, den deutlichsten Unterschied aus.

…….

Ich bin übrigens darauf gekommen, dass mein Hund auch Charakter hat.

Das merkt man beim Füttern.

Wenn Sie ihm Rohfleisch verabreichen frisst er sofort.

Geben Sie ihm aber Trockenfutter, lässt er sich bis zu einer Stunde Zeit, welche er mit auf und ab Rennen, Knurren und sich verzweifelt am Boden Wälzen verbringt, bevor der Hunger doch kurzzeitig den Charakter aussticht und er endlich sein Fressen, allerdings nicht ohne durch ganz widerwilliges Schnauben zwischendurch sein völliges Missfallen daran zu bekunden, zu sich nimmt.

Danach schaut er mich mindesten eine halbe Stunde gar nicht an und dreht mir dann während dieser Zeit auch nur verächtlich sein Hinterteil zu.

Wenn Sie ihn mehr als drei Mal hinter einander mit Trockenfutter abspeisen, wird er außerdem gewalttätig und beginnt zu beißen.

Ja, das nenne ich Charakter bei einem Hund!

Beim Menschen wären im Übrigen Gewalttätigkeit und Beißen eher keine günstigen Anzeichen für einen wirklich vortrefflichen Charakter.

Und füttern Sie bitte nur ja nicht meinen Hund! Das „Sie“ in diesem Absatz war hier rein metaphorisch gemeint.

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Der schamanische Leckerbissen….schon wieder ein spannender Auszug aus meinem Buch….

Bei dem nachfolgenden Auszug aus meinem Buch werden Sie sich vielleicht zunächst fragen, was diese ganze Angelegenheit, mit der wir uns im Folgenden gleich beschäftigen...