Der schamanische Leckerbissen zum Thema Essenz und Charakter. Ein Ausschnitt aus meinem Buch mit demselben Titel. Teil 4.
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Zwei Faktoren scheinen mir jedenfalls für den Erfolg einer Therapie oder Selbsterfahrung, wenn wir diese, wie schonfrüher erwähnt, nicht in erster Linie als Methode zur Linderung oder Heilung der vorhandenen Symptome sondern als Weg…
….wahrhaftiger Persönlichkeitsentwicklung betrachten, hervor zu stechen.
Das Eine ist das Hervortreten der Essenz im Leben einer Person, also der einen Qualität welche, wie ein Sonnenstrahl durch eine dunkle Wolkendecke fallend, die Düsternis eines bestimmten Lebens erhellen kann.
Das Andere ist etwas wie innere charakterliche Stärke.
Die Person, um die es geht, unser Klient, soll mehr und mehr imstande sein, aus seinen Ressourcen und wiederentdeckten Qualitäten zu einer Persönlichkeit zu werden, welche einen starken visionären Charakter ihr eigen nennt.
Visionär ist hier wieder ganz trivial zu verstehen. Es soll nur heißen:
Das eigene Leben in seiner Gesamtheit soweit verstehen zu können, dass eine Art roter Faden des Verhaltens und des Fühlens und Denkens entsteht, welcher wiederum dem Leben eine jeweils selbstbestimmte Art von sinnhafter Richtung verleiht.
Das heißt, der Erfolg von Therapie und Selbsterfahrung setzt sich schließlich aus der Befreiung von die Seele belastenden und ihren Selbstausdruck verhindernden Nöten und aus den Entscheidungen zusammen, die einer Person ihren wahren Charakter zuwachsen lassen.
Was ist also zur Charakterentwicklung in der Therapie nötig?
Und was ist dazu nötig, dass Jemand seinen wahren Charakter erkennt und nach ihm auch zu handeln vermag?
Sicherlich muss sich ein Mensch zumindest für kurze Zeit soweit von seinen ärgsten Ängsten, Zweifeln, inneren Hemmungen und Hindernissen befreien können, dass er überhaupt zu einer aktiven und nicht rein reaktiven Entscheidung fähig ist.
Sonst schlummert sein wahrer Charakter nur irgendwo in der Tiefe der potentiellen Möglichkeiten jenes Menschen und kann nicht von alleine an die Oberfläche treten.
Wenn aber die ärgsten Hindernisse, welche die Seele ängstigten und zusammendrückten, soweit bewältigt sind, dass der eigene wahre Charakter spürbar wird, dann setzt eine zweite ebenso wichtige Phase der Therapie oder Selbsterfahrung ein.
Der wahre Charakter einer Person will nämlich immer wieder durch bewusste Entscheidungen und durch einen Kampf mit eigenen Ängsten und Zweifeln hindurch erarbeitet werden.
In diesem Sinn erst ist Therapie oder Selbsterfahrung wirklich ein glorreicher Schlüssel zur Persönlichkeitsentwicklung.
Genau an dieser Stelle trifft die Therapie die angewandte Philosophie des eigenen Lebens.
Nur in diesem Grenzbereich tritt sie aus der geschützten Werkstätte des Experimentierens und Wiedererinnerns und Wiederzusammensetzens der Seele heraus und wird nach außen hin – das heißt, im realen Leben des betreffenden Menschen – tatsächlich wirksam.
Und dort, im realen Leben – und nicht im therapeutischen Setting – finden die Heilung der Seele und die fruchtbare Entwicklung der eigenen Persönlichkeit statt.
Nachdem ich Ihnen jetzt meine professionelle Meinung über die Bedeutung des Charakters als wesentlichen Faktor für die Effizienz therapeutischer Prozesse darlegen durfte, möchte ich Sie einladen, gemeinsam mit mir jetzt kurz einmal die Perspektive der Betrachtung zu wechseln.
Die eigentliche Expertin für Charakter ist nämlich mit ziemlicher Sicherheit meine Frau.
Deshalb würde ich sie an dieser Stelle gerne zitieren:
Kristina Vukovics:
Charakter hat man oder man hat ihn nicht.
„Charakter hat man, oder man hat ihn nicht. Das gilt zumindest für uns Erwachsene. Kinder wachsen ja erst in ihren wahren Charakter hinein.
Charakter setzt jedenfalls ein gesundes Selbstvertrauen voraus.
Charakter hat auch viel mit emotionaler und sozialer Intelligenz zu tun.
Betrachten Sie doch einfach einmal Ihr Gegenüber stets mit Aufgeschlossenheit und Neugier, dann kann sich der Charakter des Anderen wirklich zeigen.
Unterstellen Sie Ihrem Gegenüber dabei zunächst immer das Beste.
Falls Sie sich irren sollten, wird sich das dann ohnehin noch früh genug herausstellen. Danach bleibt Ihnen jedenfalls immer noch genug Zeit, Ihre Ansicht über den Anderen gründlich zu revidieren.
Ein Mensch mit Charakter ist Jemand, dem es fremd ist, Andere auszubeuten.
Menschen mit Charakter trifft man lieber als Menschen ohne solchen.
Das stimmt aber nur, wenn man selbst so Etwas wie Charakter besitzt.
Wenn Sie so ein Mensch sind, und sich in Ihrer Umgebung umschauen, sind es genau die Leute, die Charakter haben, mit denen Sie öfter zu tun haben wollen.
Wenn Sie andere Leute bevorzugen, wirft es eben wieder nur ein ganz bestimmtes Licht auf Sie selber.
Ihre Lage ist dann hoffnungslos aber keinesfalls schlimm, wie ein deutscher General einmal gesagt haben soll.
Sie können sich immer noch darum bemühen, Ihren Charakter zu verbessern.
Mein Mann und ich und unser ganzes Team können Ihnen auch dabei helfen, Ihren Charakter zum Guten hin zu entwickeln.
Ob es aber für Sie aussichtsreich ist, kann ich Ihnen jetzt auch nicht wirklich sagen.
Das hängt dann schließlich wieder Alles ganz von Ihnen und Ihrem Einsatz ab.
Manchmal serviert Ihnen ja auch das Leben eine oder mehrere bittere Erfahrungen, damit Sie Ihren Charakter daran schleifen und verbessern können.
Erziehung, Umwelt, Geburt. Was immer den Charakter beeinflusst, bleibt ein Geheimnis.
Was aber dann herauskommt, ist ganz leicht zu merken.
Es liegt meist wie ein offenes Buch vor demjenigen da, der sich die Mühe macht, genau hinzuschauen.
Auf jeden Fall fällt es auf.
Denn, wie gesagt, Charakter hat man oder man hat ihn nicht.
Wenn Sie wirklich Charakter haben, lassen Sie es die Welt draußen also wissen.
Es ist schließlich keine Schande, Charakter zu besitzen.
Ganz im Gegenteil.“
Die Fotos dieses Beitrags zeigen die magische Feenalm. Die in meinem Buch abgebildeten Fotos zeigen wir hier nicht. Sie wissen ja, der schamanische Leckerbissen befindet sich beständig auf Zeitreise. Vergangenes mischt sich mit Gegenwärtigem und zuweilen tritt sogar Zukünftiges hinzu.
Wir arbeiten wie allgemein bekannt eben gern gemäß dem vortrefflichen Spruch der meisten traditionellen Handwerksgilden: Unmögliches wird sofort erledigt, Wunder dauern etwas länger, auf Wunsch wird gehext”……wobei wir das Wort hexen hier lieber durch schamanisches zaubern ersetzt sehen möchten….
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