Die 7 großen W schamanischer Magie: 3. Teil.
Lassen Sie sich nur ein auf die sieben großen W des Schamanismus:
Winter-Wahnsinn-Walachei-Wagemut-Wonnemond-Wiederkäuer und Wiedergeburt,
und schon kann wirklich nichts mehr schiefgehen.
Wo habe ich Sie diesmal im Blog nur gelassen?
Jetzt kann ich Sie momentan gar nicht finden.
Oh, da sind Sie ja.
Welche Erleichterung.
Um ein Haar wären Sie mir jetzt vielleicht sogar mitten in der Wildnis verloren gegangen.
Das hätte ich mir sicherlich eine ganze Zeit lang nicht verziehen.
Aber schließlich setzt beim Schreiben ja für den Autor zuweilen heiteres Vergessen ein.
Physisch ist das in Jahrzehnten schamanischen Hochgebirgswanderns aber noch nie passiert.
Das gäbe ja auch ein ganz schlechtes Bild von einem Schamanen ab, wenn ihm am Berg so plötzlich die Teilnehmer spurlos abhanden kommen.
Im Blog kann es natürlich viel leichter passieren.
Natürlich meint hier natürlich, dass es sich beim Blog im Vergleich zur wilden Natur, also zur Wildnis, die ja nun wirklich ganz natürlich ist, eigentlich um eine eher künstliche Sache handelt.
Der Satz Im Blog kann es künstlich viel leichter passieren erschiene Ihnen und wohl auch mir dann erst recht unverständlich.
Sie sehen schon, diese Durchdringung virtueller und physisch real erlebbarer Dimensionen des Daseins ist selbst für uns Schamanen nicht immer ganz einfach handzuhaben.
Die virtuellen Dimensionen sind, wie ein alter Witz lautet, eben einfach künstlich natürlich und somit natürlich künstlich.
Mit sonstigen durchaus real erlebbaren anderen Dimensionen tun wir Schamanen uns aber im Allgemeinen nicht so schwer.
Von jenen Begegnungen der seltsamen Art, welche jedoch Ihre Kraft und Ihr Wissen über das Universum beträchtlich vertiefen können, wird der Hauptteil dieses Abschnitts meines Blogs dann nämlich gleich handeln.
Ich wiederhole nur einmal schnell den letzten Satz des vorherigen Blogs für Sie, damit Sie sich auskennen, wo wir beide uns zum Schluss virtuell getroffen hatten:
Für uns im Nagual-Schamanismus gibt es aber Gelegenheiten in denen sich der Begriff Entfernung ganz plötzlich völlig zu verändern scheint.
Das ist beispielsweise der Fall, wenn Sie ins Nagual eintreten, in den Raum des Unfassbaren.
Plötzlich wirken Sie für alle Umstehenden so, als wären Sie kilometerweit entfernt, obwohl jeder der gerade Anwesenden zugleich sehen kann, dass Sie körperlich nicht weit weg sind.
Es kommt jedoch zu einer Art von Doppelsichtigkeit im Zusammenhang mit dem Nagual. Sie sind zugleich hier und doch nicht hier.
Der Zustand ist natürlich ziemlich unbeschreiblich.
Sie müssen ihn schon selbst erleben, um ganz zu verstehen, was ich meine.
Was aber interessanter Weise damit auch besser erklärbar wird, ist die Wirkung der Magie des Nagual auf die physische Welt unserer normalen Alltagswirklichkeit.
Sie befinden sich, ob Sie es nun wissen oder nicht, eben niemals nur in einer einzigen Dimension.
Sie befinden sich immerzu gleichzeitig mit einem Teil Ihres Daseins im Tonal, mit ihrem Alltagsteil nämlich, und mit Ihrem anderen Teil, mit Ihrem sogenannten Kraftkörper, gleichzeitig auch im Nagual.
Es sind verschiedene, ineinander verschränkte Dimensionen, die unsere Wirklichkeit ausmachen.
Das können Sie bei uns im Nagual-Schamanismus an eigener Haut erfahren.
Es ist eines von mehreren subjektiv erfahrbaren Phänomenen, die Sie dann alsbald an der eingegrenzten Beschreibung der Realität, welche Ihnen davor geläufig war, zweifeln lassen.
Für diese Erfahrung braucht es vielleicht ein wenig
Wagemut.
Zum einen müssten Sie sich schon über unsere Schwelle trauen.
Fernmagielehrkurse betreiben wir nicht, und das aus gutem Grund.
Zum anderen müssen Sie sich auf diese Art von Erfahrung einlassen.
Das ist allerdings nicht so schwer, weil sich mit unserer schamanischen Hilfe dann ein Feld öffnet, in dem die oben beschriebenen Erfahrungen sozusagen ganz natürlich zuhause sind und von Ihnen relativ leicht abgeholt werden können.

Nun ja, für manche Teile meines Hauses ist schon beim einfachen Betreten ein klein wenig Wagemut erforderlich. Die Dame im Bild bringt ihn hier gerade auf. Ein klein wenig später wurde sie dann auch noch zur Schamanin. Aber das verrate ich Ihnen jetzt besser noch gar nicht. Sonst werden Sie vielleicht zu gierig. Andererseits: Ein bisschen Gier hilft oft ungemein beim Erreichen bestimmter Ziele im Leben. Vision und Gier, das ist vielleicht die richtige Mischung für den Weg zum Schamanen. Ja, ich glaube fast, das könnte für so Manchen vielleicht sogar ein passendes Rezept sein, oder was meinen Sie?
Das Erleben der Andersartigkeit der vertrauten Welt ist jedoch ein kleiner Schock für den Neueinsteiger.
Dafür bekommen Sie andererseits Zugang zur Kraft und zur Wirklichkeit wie sie ist.
Insgesamt zahlt sich dieses Schnuppern an der Kraft also durchaus für Sie aus.
Nur den ersten Wagemut zur Überschreitung der Schwelle müssen Sie wohl selbst mitbringen.

Hier sehen Sie einige meiner allzeit munteren doch bisweilen ganz leicht reizbaren Mitbewohnerinnen. Diese bewohnen aber, wie Sie sich ja denken können, zumeist den nicht-ganz-alltäglichen Teil des Hauses. Ich hingegen bin in beiden Teilen immer wieder gern einmal ganz und gar zuhause.
Kehren wir zur Kraft der Wildnis zurück:
Dort, inmitten der Wildnis, nimmt der Schamane Kontakt zur eigentlichen Quelle der Kraft auf.
Dort kann er dem Kosmos und seinen magischen Strömen direkt begegnen.
Dort feiert er seine alchymische Hochzeit mit den Elementen, den Spirits, also mit den Naturgeistern, und mit seinem eigenen schamanischen Geist.
Verwechseln Sie jetzt aber Hochzeit und Flitterwochen, Honeymoon, also Honigmond, nicht mit dem Wonnemond.
Wonnemond.
Wonnemond bezeichnet einfach den Mai.
Es hat zunächst also wirklich nichts mit Hochzeit, oder den Flitterwochen, Honeymoon, dem Honigmonat zu tun.
Nun ja fast nichts, denn Honigmond bezeichnet laut Wikipedia den Juli.
Entsprechend dem englischen Begriff Honeymoon wird Honigmonat und vor allem Honigmond hauptsächlich literarisch gebraucht, was auch alte Bezeichnungen für den Juli sind. Quelle: Wikipedia.
Sie dürften also eigentlich rein sprachlich gesehen nur im Juli heiraten.
Sonst fallen Sie womöglich ganz aus der monatsbedingten Heirats-Rolle.
Der Mai kommt jetzt am Ende des Winters und in diesem Blog gerade deshalb vor, weil es nun wirklich schon höchste Zeit ist, dass es endlich Mai wird.
In jeglicher Hinsicht.
Ja, das meine ich natürlich auch wieder einmal politisch.
Der winterlich kalte Aufwind der Unanständigen sollte schleunigst durch ein holdes Mailüftchen der Zivilgesellschaft einfach weggeblasen werden.
Ansonsten finde ich ja selbst als eingefleischter Europäer und Alpenverehrer, dass der
Winter,…
Aber lesen Sie bitte weiter im vierten Teil.
Wir halten es für Sie weiter wie bisher und versprechen Ihnen:
Fortsetzung folgt. Sie werden schon sehen.
Diesmal zeigt das Beitragsbild ganz oben die unmittelbare Nachbarschaft meines geliebten Hauses. Wenn Sie auf den nächsten Hügel gleich links von meiner Wohnstatt steigen, sehen Sie genau das, was Sie oben sahen. Ja wirklich. Meistens zumindest. Nur bei Nebel können Sie es nicht sehen. Aber so ist das bei Nebel eben. Da sieht man ja zumeist nicht das, was man sonst sieht. Eben. Da sehen Sie es. Es ist eben genau so wie ich eben sagte.
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Die Sendung mit dem Hu(h)n(d), Klappe 23
Ob Sie nun schnupfen oder rauchen…..wozu Sie Rituale brauchen.