Die 7 großen W: Winter-Wahnsinn-Walachei-Wagemut-Wonnemond-Wiederkäuer und Wiedergeburt, 5. Teil.
Es gibt also, wie Sie jetzt erfahren haben, ein Hindernis, das mich, wie schon sein Name sagt, daran hindert, mein Haus magisch irgendwie zur Selbstreinigung zu veranlassen.
Dieses Hindernis ist meine fehlende Affinität zur reinen Küchenmagie.
Falls mir irgendwann die Zeit bliebe, wollte ich dieses Manko zwar schleunigst auflösen.
Doch Sie wissen ja, wie das ist:
So ein Vorsatz verweist schon von seinem Aufbau her klar ins Reich des gänzlich Unwahrscheinlichen.
Ich werde also wohl weiterhin das Übliche vollziehen müssen, das, was ich immer tue, wenn ich keinen praktikablen Ausweg aus einer schwierigen Situation erblicke.
Ich werde die Schwierigkeit einfach offenen Auges ignorieren.
Wumm.
Und schon ist sie weg.
Ja, so einfach geht das.
Geben Sie es nur ruhig zu.
Sie tun dasselbe schon lange.
Leider tun Sie es aber mit den falschen Dingen, das wage ich jetzt einmal ganz unverschämt zu behaupten.
Widersprechen Sie mir ruhig, wenn Sie sich trauen!
Ich höre nichts.
Sie geben es also zu.
Gut so.
Zugeben ist der erste Schritt zur Einsicht und wahre Einsicht ist der erste Schritt zur Besserung.
Zumindest wenn Sie ihr dann auch Taten oder weitere relevante Schritte folgen lassen.
Nur Mut, es wird schon.
Sie müssen einfach nur dranbleiben.
Genau so wie bei diesem Blog.

Hier erblicken Sie jetzt wieder einmal ganz freudig mein magisches Haus. Ich meine, ob es Sie freut, das Haus zu erblicken oder eher nicht, kann ich jetzt eigentlich nicht wirklich sagen. Mich freut es jedenfalls, es Ihnen hier in aller Pracht zu zeigen. Und ob Sie es glauben oder nicht, im nächsten Bild weiter unten werden Sie sehen, wie sich das Haus gänzlich unvermittelt und ohne Vorwarnung in einen großen weißen Vogel verwandelt und davonfliegt, bis es schließlich, ein Stück weiter Richtung Irgendwo, wieder seine allerliebste Gestalt, die meines allerliebsten Hauses nämlich, annimmt.
Der Wolf kommt bei mir jedenfalls nur als Traumverbündeter vor.
Ich weiß, dass das jetzt ein ziemlich großer Sprung war, vom Haus zum Wolf, aber so bin ich nun einmal.
Wir Schamanen sind eben ziemlich sprunghaft, wenn auch gleichzeitig sehr beständig.
Dass das, die Gleichzeitigkeit von Sprunghaftigkeit und Beständigkeit, Ihnen jetzt überhaupt möglich erscheint, verdanken Sie also eigentlich nur uns Schamanen und sonst Niemandem.
Verstehen Sie das?
Wirklich?
Ich hoffe es zumindest.
Ich bemühe mich ja noch immer unentwegt, es selbst zu verstehen.
Wirklich.
Ich habe jedenfalls den Wolf als Traumverbündeten bekommen, aber keinen Wolfsschamanismus im eigentlichen Sinne.
Daran sehen Sie wieder einmal, dass es im Schamanismus nicht ganz mit rechten Dingen zugeht.
Man kann sich als Schamane diese Geister eben nicht selbst aussuchen.
Die kommen einfach.
Wenn sie kommen.
Bei Ihnen sind ja bisher vielleicht noch gar keine erschienen.
Das kommt jetzt daher, dass Sie sich zumeist nicht im Feld der Kraft aufhalten.
Genauer gesagt, Sie schwimmen schon auch in diesem kosmischen Feld mit.
Aber Sie rudern Ihr Kanu noch nicht selber.
Und das macht Sie nun einmal zum kosmisch Dahintreibenden, ich meine, mehr oder weniger.
Letzteres hängt natürlich von vielen anderen Faktoren ab, die sich mir als schamanischem Lehrer vielleicht gänzlich entziehen mögen.
Wir Schamanen sind natürlich ebenfalls schamanisch betriebsblind.
Schamanisch betriebsblind bedeutet aber noch lange nicht, dass wir nicht auch ausgesprochen umsichtig und weitsichtig wären.
Wir sehen die Dinge nun einmal eben von unserer magisch-spirituellen Warte aus.
Das lässt uns leider zuweilen auch die Wahrheit sprechen.
Wie unangenehm!
Die Runen gehören aber ohnehin spirituell und magisch gereinigt, nach ihrem unsäglichen Missbrauch durch die Nazis.
Dazu trage ich gern bei.
Ich würde ja am liebsten die Spuren des Nationalsozialismus ganz vom Erdball tilgen, spirituell betrachtet.
Aber leider hätte das genau die falsche Auswirkung.
Erinnerung an diese Gräuel und an das nationalsozialistische Gesindel, verzeihen Sie mir diesen deftigen Ausdruck, aber wie soll man diese Leute sonst wohl bezeichnen,
die Erinnerung sollte uns zumindest helfen, jeglicher rechtsextremen Gesinnung und jeglichen rechtsextremen Gesinnungsgenossen gleich einmal politisch und sozial die rote Karte zu zeigen.
Das soll heißen, diese Leute aus dem Disput der Anständigen auszuschließen.
Ich meine nicht, diese Leute zu ignorieren.
Wir können die Unanständigkeit nicht anständig ignorieren, das werden Sie sicher verstehen.
Ich meine, genau diese Leute oder ähnlich Gesinnte niemals und nirgends wieder an die Macht kommen zu lassen.
Ich hoffe ja inständig, dass sich diese Einsicht doch noch allgemein verbreitet.
Also, bis dahin.
Ich hoffe, die ganze rechtsextreme Szene schmilzt wie der Schneeball in der Sonne.
Der Winter verschwindet mit dem Frühling, die Rechtsextremen verschwinden mit der menschlichen Wärme. Die halten Mitgefühl ganz schlecht aus.
Tatsächlich.
Vor allem dann, wenn sie es selbst aufbringen sollen.
Da fehlt ihnen wirklich jegliches Verständnis dafür.
Wahrscheinlich leiden die ja Alle unter einem bedeutsamen menschlichen Defizit.
Deshalb würden sie uns auch gern leiden sehen.
Es ist die altbekannte Leier:
Wenn eine Gruppe von Menschen mit der Welt nicht zurechtkommt, versucht sie andere Gruppen zu unterdrücken, damit diese sich ebenso schwertun wie sie selbst.
Eine Art von Neid ist das.
Dieser Neid steckt leider viele andere Leute an, denen es einfach an Klarheit für die Konsequenzen fehlt.
Deshalb braucht es Mut, Aufklärung und politisches Rückgrat, um diesen persönlich ins Dunkle verzerrten Menschen entgegenzutreten.
Es braucht kein Beschwichtigen und kein Anbiedern an die extreme Rechte.
Das lässt diese menschenverachtenden Leute doch wie normale Bürger aussehen!
Das führt außerdem dazu, dass eine menschenverachtende Sprache und ein ebensolches Gebaren in der Öffentlichkeit plötzlich bei vielen Mitläufern gar wieder salonfähig werden.
Es ist schon seltsam, dass nationalsozialistische und antisemitische Töne nahezu immer als scheinbare Ausrutscher von Parteifunktionären solcher rechter Parteien stammen.
Die werden dann kurz von Ihrer Parteispitze ein wenig gerügt, als lägen sie damit nicht ohnehin genau auf dem Kurs ihrer anderen Parteigenossen.
Machen Sie einfach die Augen auf, dann kann Ihnen diese Ungeheuerlichkeit, mit der wir uns hier offenbar jetzt einmal pro Jahrhundert auseinandersetzen müssen, ja kaum entgehen.
Ich werde mich jetzt nicht länger darüber auslassen.
Mir wird nämlich leider regelmäßig übel davon.
Diese Übelkeit und Abscheu für Rechtsextreme, Populisten und derartige psychopathische Charaktere halte ich, so Sie diese jetzt auch verspüren sollten, übrigens für ein sehr gesundes Zeichen des Menschlichen.
Ich wende mich jetzt lieber wieder den Runen zu.
Jedenfalls werde ich wohl auch weiterhin Runen benutzen.
Die stehen meiner Ansicht nach als magische Energieschlüssel all denjenigen frei zur Verfügung, die mit ihnen umzugehen wissen.
Bei den Runen ist nämlich nicht nur auf Grund ihrer Geschichte sondern auch auf Grund ihrer Eigenart etwas Vorsicht geboten.
Sie sind herb und folgen direkt aber unauffällig der Absicht ihres Benutzers.
Wenn Sie also noch keine Ahnung von magischen und spirituellen Wegen haben, beginnen Sie besser mit einer anderen Einführung in die Magie.
Am Besten ist es natürlich Sie kommen zu uns.
Da haben wir gleich alle Beide etwas davon.
Alle Beide.
Sie und wir.
Wenn wir, mein Team, meine Frau und ich jetzt für diesen guten Zweck einmal kurz zu einer unglaublich starken, recht umsichtigen und sehr mitfühlenden Person verschmelzen dürfen.
Erlauben Sie uns das ruhig einmal für einen Moment.
Aahhh, ja, das fühlt sich gut an.
Besser jedenfalls als die Verschmelzung physischer Personen zu einer juristischen. Wobei juristische Personen angeblich auch ohne dahinter stehende physische Personen im abstrakten Raum existieren können.
Oder nein, das geht doch nicht wirklich, oder?
Jetzt bin ich ja doch etwas verwirrt bei dieser Frage.
Sie zeigt aber jedenfalls auf, dass wir in einer ausgesprochen seltsamen Kultur leben, finden Sie nicht auch?
Damit Sie lernen, dieser Kultur zumindest spirituell zu entfliehen, ohne ihr kulturell gleich den Rücken kehren zu müssen, sind Sie jetzt herzlich eingeladen, diesen Blog mit großer Achtsamkeit weiter zu verfolgen.

Das fliegende Haus. Geben Sie es nur ruhig zu: Darauf haben Sie den ganzen Blog über schon sehnlichst gewartet. Es ist aber auch wirklich unglaublich, wie elegant mein Haus hier die Kurve kratzt. Seine Landungen sind leider weniger vornehm. Zumeist muss ich nachher das ganze Geschirr erneuern. Aber das macht mir nichts aus. Fast gar nichts macht es aus. Schließlich fliegt es. Und das ist ja wohl die Hauptsache und alles was hier zählt. Sehen Sie nur: So einfach kann das Leben eines Schamanen bisweilen sein. Sie glauben nicht ans magische fliegende Haus? Ja sehen Sie: Daran sollten wir unbedingt in nächster Zukunft noch arbeiten. Leichtgläubigkeit und Ungläubigkeit sind doch in Wahrheit nur zwei Seiten derselben ganz eigenartig funkelnden Medaille.
Ich kann an dieser Stelle nur wiederholen:
Fortsetzung folgt.
Denken Sie nur an den rosaroten Panther.
Auch ich komme wieder.
Soviel ist sicher.
Bleiben Sie nur dran.
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