Nüchtern betrachtet…..diesmal von Silvia
Liebe Ursula, falls man folgenden Text verwerten kann, kannst du ihn gerne an Udo weiterschicken.
Ja, genau so mag ich es. Großzügig und hemmungslos bereit, die eigene Genialität für das größere Ganze unserer Richtung einzusetzen.
Sofort schlug ich zu und erhielt daraufhin die folgenden feinen Zeilen von Silvia zur Veröffentlichung:
Was mich am Schamanismus schon immer fasziniert hat, ist die Sache mit der Synchronizität. Zum ersten Mal erlebte ich diese, als ich an meiner ersten schamanischen Bergwanderung teilnahm. Eine Woche lang wanderten wir durch die wunderbare südtiroler Berglandschaft von Hütte zu Hütte. Wir gingen auf Wegen der Kraft und tauchten in die Magie der Feen ein. Ziemlich unbedarft erlebte ich mich damals das erste Mal als magisches Wesen mit meinem magischen Potential. Es war ein intensives, aufregendes Erlebnis.
Zu meinem Bedauern zerbrach am letzten Tag der Wanderung meine teure olivgrüne Sonnenbrille. Nun muss ich kurz erwähnen, dass ich meist sehr lange suchen muss, bis ich eine für mich passende Sonnenbrille finde – dafür passe ich dann wirklich gut darauf auf und habe sie auch jahrelang.
Also war ich kurzfristig richtig betrübt. Gleichzeitig fiel mir aber auf, dass meine innere Brille, die Brille durch die ich mich bisher als Person gesehen und erlebt hatte, auch zerbrochen war. Sie hatte einfach nicht mehr die richtige Optik für mich. Innerhalb einer Woche war ich ihr „entwachsen“ – war meine innere Kurzsichtigkeit einem klareren Blick gewichen.
Mit meiner inneren Brille war also auch meine äußere Brille zerbrochen. Diese Erkenntnis hat mich dann schon sehr beglückt und meinen Brillenverlust schnell vergessen lassen.
Übrigens habe ich nach dieser Wanderung beschlossen, mich zur Schamanin ausbilden zu lassen und bin in den vergangenen Jahren zu einer richtigen schamanischen Bergfexin herangereift.
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