Nüchtern betrachtet…..diesmal im Kern von Wilma…..
Was geschieht, wenn das Verfassen unseres Nüchtern betrachtet Beitrags einer fortgeschrittenen Schamanin überlassen wird, die…
….den Titel dieser Rubrik dann tatsächlich ernst nimmt und daraufhin einen einzigen, kompakten, unglaublich dichten und dadurch mehr oder weniger ziemlich unheimlichen Satz verfasst?
Dieser Satz drückt ohne viel Federlesens, ratzfatz, also in einem Aufwaschen sozusagen, genau das aus, worauf es ihrer Ansicht nach beim Schamanismus ankommt.
Das macht ihn zwar nicht leicht verdaulich, aber umso bemerkenswerter.
Sind Sie jetzt etwa schon neugierig geworden?
Muten Sie sich den Satz in einem Anfall von Übermut vielleicht, mutig wie ein Löwe im Galopp dahinspringend, schon zu?
Dann will ich Sie nicht länger hinhalten.
Einmal tief durchatmen, gut hinsetzen und los geht es.
Der eine Satz, um den es hier geht, lautet:
Nüchtern betrachtet bedingt die ernsthafte Beschäftigung mit dem Schamanismus das zeitweilige Verlassen der eigenen Komfortzone in Hingabe an etwas wesentlicheres als das Ego.
Da sehen Sie es wieder. Schamanische Entschlossenheit in reinster Form.
Unheimlich aber schön und aufregend, nicht wahr?
Was sagen Sie dazu?
Ich hätte es wohl etwas anders ausgedrückt, mit ein bisschen Poesie geschmückt, also dieselbe Aussage doch viel vorsichtiger formuliert, auf dass Sie, ohne direkt einen Anfall spirituell bedingten Schwindelgefühls ob der Direktheit der Aussage zu erleben, doch ein wenig derselben mit nach Hause nehmen hätten können, sie dann auspacken, und erst Stunden später merken, was Ihnen da ins eigene geistige Haus hinein geraten wäre.
Wahrscheinlich hätte mein Satz dann in etwa so geklungen:
Wenn Sie die Dose der Wahrhaftigkeit öffnen, neigt sich die Uhr Ihres Lebens etwas weiter dem Schamanismus zu.
Auch schön, aber nun einmal viel viel vorsichtiger.
Doch nichts dergleichen kam von unserer direkt in die Kraft voraneilenden Schamanin.
Stattdessen diese klare Ansage, wuchtig und ganz direkt, aus dem Herzen der Dinge, zum einfach Hinsetzen und Staunen eben:
Nüchtern betrachtet bedingt die ernsthafte Beschäftigung mit dem Schamanismus das zeitweilige Verlassen der eigenen Komfortzone in Hingabe an etwas wesentlicheres als das Ego.
Wenn ich es mir dann noch einmal genau überlege, habe ich dem eigentlich nichts hinzuzufügen.
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