Ob Sie nun schnupfen oder rauchen….. wozu Sie Rituale brauchen. 6. Teil.

Foto0269

 

Was wir nicht sehen, kann uns auch nicht fressen.

Wir hoffen nur, dies Liedchen hat das was uns fressen will noch nicht vergessen.

 

Siebentens:

Als Angehörige derselben Spezies kommt uns ein natürliches Recht auf Leben und Überleben auf diesem Planeten zu.

Natürlich setzt das anstelle eines plumpen Darwinismus eine humanistische Betrachtungsweise unserer Spezies voraus.

Mitgefühl und Respekt für die Lebens- und Überlebensnotwendigkeiten jedes anderen Angehörigen derselben Spezies ergeben sich aus einer planetaren, also einer über die begrenzten Auffassungen der gerade vorherrschenden Kultur hinausreichenden, Sicht auf unser Dasein.

Daraus entsteht eine erweiterte Charta der Menschenrechte, die neben den grundlegenden Bedürfnissen des Überlebens unter anderem die Naturrechte des Menschen als biologisches und spirituelles Wesen umfasst:

Unbeschränkte Bewegungsfreiheit jenseits fiktiver Staatsgrenzen, Niederlassungsfreiheit weltweit, Zugang zu ungezähmter wilder Natur und die Freiheit und Möglichkeit zur Nutzung verschiedenster naturbelassener öffentlichen Räume.

Das animalisch-spirituelle Wesen in uns hat ein Anrecht auf ein Leben, das seiner biologischen Grundausstattung und den eigentlichen Möglichkeiten seiner Sinne entspricht.

Achtens:

Schließlich liegt es auch an dieser Zugehörigkeit zur selben Spezies, dass wir grundlegend zwar nicht ganz gleich, aber bei weitem nicht so verschieden sind, wie uns das unsere eigenen kulturellen Abstraktionen vorspiegeln.

Mit anderen Worten:

Der amerikanische Präsident und ein in Armut lebender Nomade in der dritten Welt sind nur durch reine gesellschaftliche Fiktionen unterschieden.
Der unterschiedliche Wert, den die Gesellschaft den Leben dieser beiden Menschen zumisst, ist ein künstliches Konstrukt und verletzt die Naturrechte beider Menschen, auch wenn einer davon, der Präsident, sich dessen vielleicht nicht ganz bewusst sein dürfte.

Neuntens:

Unsere Kultur neigt dazu, diese offensichtlichen Tatsachen unserer Existenz als Spezies auf demselben begrenzten Planeten als Spinnerei einzelner Utopisten oder Idealisten abzutun.

Dabei wird das Wesentliche, nämlich das Zutreffen des Faktischen, übersehen.
Zudem sind es noch dazu Fakten, die über unser weiteres halbwegs nachhaltiges und somit längeres Dasein als Spezies auf diesem Planeten sowie über unsere allgemeine jetzige und zukünftige Lebensqualität entscheiden.

Das Ignorieren dieser Tatsachen lässt sich daher nur mit einer gesellschaftlich akzeptierten Tabuisierung derselben erklären.

Es handelt sich also, ich muss es hier einfach freimütig sagen, um eine großartige aber leider wohl allgemein tödliche Vogel Strauß Politik, frei nach dem Motto:
Was wir nicht sehen, kann uns auch nicht fressen.

Die Jurte lebt im Winter auch. Aus ihrem Schornstein steigt dann Rauch. Der Geister Flug trifft ihren Bauch. Wir spüren in ihr Gottes Hauch.

Das erinnert an einen eigentlich inhaltlich recht unbequemen Witz, in welchem sich irgendwo im Kosmos zwei Planeten auf ihren Bahnen nahekommen.
Fragt der eine den anderen: „Wie geht es Dir“? „Schlecht“, sagt dieser, „ich hab Homo Sapiens“. „Ach“, meint da der andere, „das geht schnell wieder vorbei.“

Fortsetzung folgt.

Lesen Sie mehr über unser natürliches Dasein im alsbald erscheinenden nächsten Teil dieses Artikels.
Des Weiteren erfahren Sie darin auch endlich doch noch so einiges über die Notwendigkeit von Ritualen für die Entwicklung unserer magischen und spirituellen Intelligenz.

Daraus sollte dann schließlich wohl klar hervorgehen, wie Sie selbst endlich aus dem Zustand einsichtiger Hilflosigkeit hervorpreschen und sich zu einem Zentrum neuen globalen spirituellen Wachsens und Gedeihens hochstilisieren können.

Manchmal kommt der Mensch zur Ruh, hört er seinem Innern zu. Doch das Innen ist auch Außen, weil Geist und Kraft im Allseits hausen. Das zu verstehen allzumal hilft uns ein kleines Ritual. Bist Du erst ganz zum Licht gekommen ist alle Helligkeit vollkommen.

Das ist auf jeden Fall interessanter als wenn Sie sich etwa einer neuen kurzweiligen aber gesellschaftlich ganz unerheblichen Mode wie der Renaissance des Dandytums oder dergleichen mehr ergeben wollten, glauben Sie mir das bitte.
Sie dürfen jetzt ruhig Ihrer inzwischen wohl schon ins Unermessliche angewachsenen Neugierde freien Lauf lassen.
Stoßen Sie gemeinsam mit mir und all den schamanischen Kräften, die es wirklich gut mit uns meinen, im folgenden siebenten Teil meines Blogs unerschrocken und unaufhaltsam zum Wesentlichen vor.

Ob Sie nun schnupfen oder rauchen…..
wozu Sie Rituale brauchen.

 7. Teil.

 Ritual und Wirklichkeit.

In der Zeit des Archaischen hängt es zusammen.

Was schon Vergangen, was unsere Zukunft.

….

Mitten im Winter. Hier wird es klar. Im Sommer einst ganz anders war die gütige Mutter Natur. Nun folgen wir der weißen Spur gefrorenen Wassers. “Ach”, spricht der Geist des Waldes sanft, “am Besten ja so lass er´s doch geschehen wie´s geschehen soll.” Ich finde diese Botschaft toll, doch sagt sie mir nicht wirklich viel. Der Winter ist ein Krokodil, mit weißem Rachen, Glitzerzähnen, das Nagual ruht in seinem Gähnen, den Nebel und die Stille speit er. Mir graut, was er als nächstes will. Doch Wildheit ist der Wildnis Spiel. Und besser ist´s, er schreckt mich tiefer, und tut dazwischen so, als schlief´ er, als dass er wie wir Menschen tollt´. Denn wir vergessen oft, was sollt´ja unsrer Art zur Anmut dienen. Nein, besser ist es immerzu, lausch ich den wilden weißen Spinnen, die in des Winters Lachen rollen. Ich kann der Wildnis niemals grollen. Sie ist verrückt zwar manches Jahr doch nur wir Menschen sind von Sinnen.

Wählen Sie aus unseren Rubriken...

IMG_20180428_093835

Der schamanische Leckerbissen, wirklich noch immer ganz traumhaft, 3. Teil. Weiteres zur Traumdeutung aus schamanischer Sicht.

Hier geht es direkt traumhaft weiter mit unserem schamanischen Leckerbissen, der Traumdeutung aus schamanischer Sicht. Natürlich reisen wir auch dazu wie immer in der Zeit...
P5311191

Der Schamane zur Lage der Nation Nummer 14

Eigentlich ist es ja für einen dem politischen Wahnsinn interessiert zuschauenden Schamanen ganz leicht, den fortschreitenden Untergang der Nation zu dokumentieren. Dazu brauche ich nämlich...

Die Sendung mit dem Hu(h)n(d), Klappe 7

Ach, wo genau waren wir denn letztens stehen geblieben? Ach, ja, genau. Bei Smeralda. Oder vielmehr, bei der Frage der Achtsamkeit. Achtsamkeit ist der Schlüssel....
20180423_090448

Stormy Monday, Montagskater 9

Was musste ich staunend im letzten Montagskater-Blog herausfinden: Mein schamanisches Zentrum ist nicht der Grund für den beharrlich an so manchem Montag bei mir auftauchenden...
IMG_2194

Was war das doch noch einmal? Schneewächte? Schneewächter? Schneewelke? 4. Teil

Warum wir Schamanen uns nicht fürchten müssen, aber trotzdem jetzt nicht fliehen dürfen. Neueren Berichten zufolge haben die Rechtsextremen und speziell die deutschnationalen Burschenschafter jetzt...