Spieglein Spieglein an der Wand, ….diesmal von Ursula….

Wilde Mutter

Spieglein Spieglein an der Wand, hier ein Text, von eig’ner Hand.

Zen Buddhismus oder Schamanismus?

Oder, Umwege, die mich zum Schamanismus führten….

Ich war drauf und dran, mich dem Zen Buddhismus zu widmen. Dieses Leer-Werden hatte seine eigene Wirkung und verlangte nur eines, es zu tun.

Und dann wusste ich nach einer Trennung nicht, wie ich meinen Sommerurlaub gestalten sollte.

Ausgerechnet mein Exfreund gab mir den Tipp von einem Schamanen, der Bergwanderungen anbot. Und in Ermangelung besserer Alternativen meldete ich mich dort an.

2 Tage später lud mich eine Freundin zu sich ein, wo ich auch ihren Bruder kennenlernte. Er gab mir gute Ausrüstungstipps und es stellte sich heraus, dass er an derselben Wanderung teilnahm.

Seltsame Zufälle.

Ich hatte mit Schamanismus nichts am Hut, wiewohl ich schon offen war für spirituelle Erfahrung.

Nach der Wanderung folgten noch ein paar Workshops bevor ich mich entschloss, an der Ausbildung teilzunehmen.

Nicht dass Sie glauben, ich wäre aus spirituellen Gründen eingestiegen, nein, ganz weltliche Motive haben meine Entscheidung beeinflusst – es waren sehr sympathische Männer in dieser Gruppe. Eine gute Gelegenheit, Kontakte zu knüpfen, dachte ich mir. . . Und Gruppen mochte ich prinzipiell.

Na, es musste ja nicht Zen Buddhismus sein, obwohl ich dem ein wenig nachtrauerte.

Nach ein paar Jahren erst fand ich heraus, dass ich Udo schon ein halbes Jahr vor der ersten Wanderung begegnet war. Es war auf seinem Abschiedsfest, nach dem er ein paar Wochen im Ausland verbrachte, um eine Prüfung für seine Kampfkunst zu bestehen. Ich habe ihm sicher sogar die Hand geschüttelt – nur ich konnte mich nicht an ihn erinnern. . . .

Das mit den sympathischen Männern blieb bei Sympathie.

Der Zen Buddhismus gefällt mir noch immer.

Das mit dem Schamanismus entwickelte sich mehr und mehr. Und etwas von der buddhistischen Haltung finde ich im Schamanismus wieder.

Im Übrigen, die schamanische Haltung hat ebenfalls was ganz Spezielles. Einfachheit ist eine Qualität davon.

Und schamanische Haltung ist wirklich viel einfacher und irdischer, als man gemeinhin annehmen würde. Und gleichzeitig auch schwieriger.

Schamane zu sein ist eine Berufung.

Ursula, …

….einst verhinderte Buddhistin,

inzwischen aber Lehrschamanin des Nagual-Schamanismus

Das Beitragsbild ganz oben zeigt die Goldene Mutter, mit der Ursula auf ihrem Weg zur Einweihung als Schamanin eine ganz besondere Beziehung aufgenommen hat

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