Spotlight, der schamanische Scheinwerfer….ach, schon wieder unser Bauernkalender
Auch dieses Mal dürfen wir Sie in unserem Blog Spotlight, der schamanische Scheinwerfer wieder mit dem ursprünglichen und echten schamanischen Bauernkalender bekannt machen, genau so…
….wie ihn uns schon der einst berühmte aber inzwischen wohl völlig in Vergessenheit geratene Gelehrte und Naturforscher Hans Enz Bitterkuh in seinem nur noch in schamanischen Kreisen geheim weitergegebenen Werk „Über der Bauern kühne Beobachtung was das bunte Treyben der Schamanen betreffet und was derlei Zauberdinge mehr seyn und auch die Zukunft wohl vorhersagen können täten“ auf einmalige und akkurateste Weise vorgestellt hat.
Greift der Schamane schnell zum Hut
Bleibt meist das Wetter auch recht gut.
Dieser Spruch aus dem berühmt-berüchtigten schamanischen Bauernkalender ist wirklich einfach ganz trivial zu verstehen.
Die meisten schamanischen Hüte, die ich kenne, sind nur begrenzt wasserfest.
Greift der Schamane daher zu seinem Hut, gemeint ist hier eben sinngemäß wohl: der schamanische Schönwetterhut und nicht etwa seine aus Filz oder anderem wasserundurchlässigem Material gefertigte Sturm- und Regenkopfbedeckung, so dürfte sich in der Folge das Wetter zumindest für einige Zeit von einer stabilen sonnigen Seite zeigen. Denn entweder wusste der Schamane durch genaue Beobachtung der Wolken und des Himmels oder aufgrund des täglich von ihm abgehörten Wetterberichtes über die sonnige Tagesverfassung Bescheid und richtete seine Kopfbedeckung nach diesem ihm nun innewohnenden Wissensvorsprung bereits leichtfüßig oder leichtköpfig genau richtig aus, oder der Träger des Schamanenhutes ist sich seiner Sache auf magische und wetterwandelnde Art so sicher, dass er den Schönwetterhut ebenfalls nicht ohne Grund aufgesetzt hat.
Diese Voraussage des schamanischen Bauernkalenders trifft zwar wie üblich auf jeden Fall zu, die Dauer des mit ihr einhergehenden Schönwetters hängt jedoch auch von der jeweiligen räumlichen Entfernung des Schamanen von der magischen Almhütte ab, in der er auch seinen Schlechtwetterhut aufzubewahren pflegt. Befindet sich der Schamane beispielsweise direkt vor der Hütte, so könnte durch sein plötzliches Aufspringen und in die besagte Hütte Eilen die Wahrheit des Spruches nur für eine nahezu geringfügige Dauer von Bedeutung sein.
Im Klartext: Sobald der Schamane mit dem Filzhut auf dem Kopf aus der Hütte stürmt, womöglich noch in wasserdichter Hose und Regenmantel, können Sie die Sache mit dem Schönwetter für einige Zeit gleich wieder vergessen.
Dieser Spruch soll uns im Übrigen auch zu einer etwas intensiveren Beschäftigung mit Schamanenhüten anregen. Warten Sie nur ein wenig ab. Sie werden schon sehen, was es damit auf sich hat.
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