Zur Traumdeutung aus schamanischer Sicht, 6. Teil….

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Gut dass Sie uns bis hierher so aufmerksam gefolgt sind.
Vielleicht ist beim Lesen der bisherigen Teile unseres Blogs ohnehin schon ein gewisser Teil Ihrer Wohnung unauffällig im Reich des Traumes verschwunden.

Sie können das zunächst daran merken, dass die Umrisse der Ihnen vertrauten Dinge nach und nach etwas weicher und auch verschwommener erscheinen.
Und das ist erst der Anfang.

Aber verfallen Sie uns jetzt bitte nur keinesfalls etwa in Angst oder Panik:

Mit Hilfe der von uns ganz günstig angebotenen Einstiegshilfen zur Traumbewältigung für traumintensivierte Personen und ihre nächsten Angehörigen lassen sich alle vielleicht schon aufgetretenen oder in Zukunft jemals auftretenden unangenehmen Begleiterscheinungen Ihrer Beschäftigung mit dem magischen Traum nahezu völlig mühelos beseitigen. Wenden Sie sich also gegebenenfalls einfach vertrauensvoll an uns. Wir helfen gerne.

Bis es aber soweit ist, dass Sie unsere Hilfe vielleicht wirklich in Anspruch nehmen wollten, könnten Sie sich die spannende Wartezeit jetzt auch gleich einmal mit dem Lesen des genau hier vor Ihnen befindlichen Blogs verkürzen.

  1. Ein Krafttraum

Da unser sonst immer so willig mit uns kooperierender Proband sich beharrlich weigerte, seinen persönlichen Krafttraum preiszugeben, mussten wir statt dessen auf den grundlegenden Traum des Nagual-Schamanismus zurückgreifen, den der berühmte Begründer desselben, also des Nagual-Schamanismus, ganz am Anfang seiner schamanischen Laufbahn mitten in einem von alpinen Feen umzingelten Platz in der überaus mystischen Berglandschaft Vorarlbergs zu erhalten pflegte. Ich meine, er erhielt den Traum natürlich nur einmal, genau so wie es sich für einen richtigen Traum der Kraft gehört. Er pflegte jedoch später öfter darüber zu sprechen und diesen Traum als Grundlage seines schamanischen Verständnisses immer wieder kundzutun. Hier also der nagual-schamanische Ursprungstraum in bereits leicht redigierter Fassung. Wir wollen den Protagonisten dieses Krafttraumes hier der Einfachheit Udo V. oder auch nur ganz salopp Udo nennen.

Udos Krafttraum: 

Udo sieht sich selbst im Schamanenflug mit weit ausgebreiteten Armen inmitten einer hochalpinen Landschaft von Felsspitze zu Felsspitze springen.

Schließlich steht er vor einer weißen senkrechten Felswand, die vor ihm in die Tiefe führt. Ohne zu zögern beginnt er, diese Felswand kopfüber hinabzuklettern als hätte er Saugnäpfe an Armen und Beinen. Unten, im Abgrund, direkt dort, wo sich Himmel und Erde treffen, sieht er eine Blume aus dem felsigen Grund wachsen, in deren Blütenkelch sich ein Brennpunkt der Kraft befindet, der heller strahlt als die Sonne. Genau in diesem Punkt treffen sich Himmel und Erde, Männliches und Weibliches, Vergangenheit und Zukunft und bilden auf allen Ebenen des Seins eine völlige Verbindung der hier genannten Polaritäten zur ursprünglich vorhandenen Einheit des noch nicht in entgegengesetzte Pole zerfallenen Ganzen der Schöpfung. Udo pflückt, wieder ohne zu zögern, diese Blume der Kraft und hält sie wie einen Schlüssel zur Kraft in seiner Hand. Von unten, direkt aus dem Boden unter seinen Füßen, erhebt sich eine riesige goldene Schlange, die ihn auf ihrem Kopf unversehens wieder in die Höhe hebt und auf demselben Platz ganz oben auf der Felswand absetzt, von dem aus er seinen Abstieg begonnen hat.

Nach dem Erwachen entdeckte Udo mitten am Feenplatz, an welchem er diesen Traum erhalten hatte, die von ihm im Traum wahrgenommene weiße Felswand in der Natur wieder.

Wir haben hier auf Felswand, Kraftblume, den kletternden Schamanen und dergleichen Bilder der Berge gänzlich verzichtet und zeigen Ihnen stattdessen einen einfachen Traumspeier, der jedoch Ihre Umgebung zusätzlich intensiv mit Traumkraft anreichern kann, sobald Sie nur das richtige Passwort aussprechen. Das Zauberwort – eine alte Bezeichnung für Passwort aus der vorwirtuellen Zeit – lautet: …….(hier fehlt nur ein Begriff, den Sie jetzt selbst herausfinden sollten).

Deutung des Traumes:

Der Traum zeigt als klassischer Krafttraum einen mythologisch bedeutsamen Aspekt des Kosmos auf und enthält klare Anweisungen und Schlüssel zum Umgang mit der in ihm gespeicherten Erkenntnisebene. Die Blume der Kraft steht im Zentrum des gesamten Traumgeschehens. Im Traum wird ihre Bedeutung als Symbol für den unmittelbaren Zugang zur Kraft, ihre innige Beziehung zum Nagual und zu den alpinen Feen, sichtbar. Der tantrische Aspekt der Wiedervereinigung zweier scheinbar entgegengesetzter Pole zu einer nicht-dualen Einheit wird ebenso klar wie das Erwachen der Trancekraft aus der Erde, die den Schamanen wieder in die Geborgenheit seines ursprünglichen Ausgangspunktes zurückversetzt, den er aber nun als Träger neuer transformierter und transformierender Erkenntnis erreicht.

Das entspricht nebenbei im Grunde auch genau der Dynamik schamanischer Einweihungen. Das wesentlichen Thema des Traumes sind also: Erstens, den Schlüssel zur Kraft in der Hand zu halten, und, zweitens, die völlige Hingabe an das kosmische Geschehen, die erst jene tiefgreifende Verbindung zu dem mythischen Erleben ermöglicht, das sich in diesem Traum der Kraft enthüllt.

Falls Sie trotz aller von uns sehr gern gelieferter Hinweise das Passwort für den Traumspeier noch immer nicht erraten haben sollten, müssen Sie in diesem Bild nur die Dornröschenhecke etwas zur Seite schieben um alsbald die Lösung des Rätsels unmittelbar vor sich zu erblicken.

Lesen Sie weiter im siebenten Teil meines Blogs über Traumgeschehen und Traumdeutung, in dem Sie alsbald von der ganz alltäglichen Betrachtung und Deutung des Traumgeschehens wieder in die unermesslichen Gefilde des tiefen schamanischen Traumes entführt werden sollen. Genau dort lernen Sie die Traumjurte kennen und verlieben sich vielleicht sogar ins unfassbare Gesicht einer Traumfee. Bleiben Sie also dran. Der Traum ruft.

Unser Titelbild: Der Schamane verschwindet direkt vor Ihren Augen wieder einmal im Traum.

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