Back to the roots: Schamanismus pur. Die Begrifflichkeit des Außergewöhnlichen: 1. Magie…..oder auch noch nicht….2. Teil

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Schamanische Texte verweigern sich natürlich gar zu engen Regeln. Doch was zuviel ist ist zuviel. Deshalb muss ich jetzt gleich einmal an dieser Stelle doch um etwas Nachsicht bitten.

Verzeihen Sie mir also bitte gleich an dieser Stelle, dass ich im vorigen Teil des Blogs und vor allem im Absatz mit Emil Papagei ganz auf jegliche Anführungszeichen verzichtet habe. Sie mussten also selbst genau mitlesen, um zu merken, was da jetzt direkte Anrede war und deshalb unter solche gehört hätte und was nicht.
Ich mache das selbstverständlich nur zur Stärkung Ihrer Aufmerksamkeit und keineswegs deshalb, weil ich etwa gar zu faul wäre, um überall, wo es richtig wäre, Anführungszeichen zu setzen.

Ob Emil im Übrigen wirklich existiert, fragen Sie?
Selbstverständlich, sagt er, existiere ich. Ich spreche doch sogar zuweilen zu Ihnen, auch wenn Sie es vielleicht gar nicht verdienen.
Er spricht gern in Reimen, soviel ist mir schon aufgefallen.

Die einzige unbestätigte Annahme bezüglich Emil ist in diesem Text sein Nachname. Ich weiß wirklich nicht, ob er tatsächlich Emil Papagei heißt.

Dazu weigert er sich bis jetzt sich zu äußern, und das aus einer Haltung schlichter spiritueller Demut heraus, wie ich vermute.
Spirituelle Demut ist im Allgemeinen, so sie echt ist und nicht nur etwa aufgesetzt, eine wirklich feine Haltung, auch für uns Schamanen. Doch auch dazu später mehr.

Hier möchte ich des Weiteren zunächst die Ansprache im ersten Teil des Blogs an meine geschätzten Leser zurücknehmen und mich lieber gleich an meine geschätzten Leserinnen wenden.

Natürlich sieht die Göttin alles! Ihr Frauen seid uns sehr willkommen, habt Ihr der Göttin Weg genommen. Doch auch die männliche Gemeinschaft hier bewirkt, dass sich die Göttin lächelnd aufrafft, um Ihres Weges Ziel zu spüren. Es gilt deshalb für Mann und Frau das Selbe Eine, sich nicht im Durcheinander unseres Lebens zu verlieren. Nein vielmehr liegt es ganz an unserer Kraft, die Kraft des Vorbestimmten leicht zu akzeptieren. Die Freiheit öffnet dann, von sanfter Hand gelenkt, des Lebens feinste Liebestüren.

Die meisten meiner Leser sind nämlich Frauen. Das ist zwar insgeheim für die Arbeit gut, weil auch die meisten meiner Schüler eigentlich Schülerinnen sind, aber die Männer gehen uns hier zuweilen schon ein wenig ab. Einige wenige sind ja gekommen, aber zumeist eben wieder über die Frauen angelockt, die Bekannte, Freunde, Brüder, Onkel und Neffen, Väter und Großväter und Urgroßväter zum Schamanismus und zu mir brachten.

Nun, wenn ich ganz ehrlich sein soll, Großväter und Urgroßväter waren bis jetzt noch nicht dabei. Die kommen aber vielleicht noch. Wer weiß.

Zumindest gibt es bei mir inzwischen die wohl einzige schamanische Männergruppe, die sich mit der archaischen Magie der Männer beschäftigt.
Allerdings schon wieder eine Art Alleinstellungsmerkmal unserer Arbeit. Diese nehmen letztlich wirklich überhand, das muss ich jetzt wieder einmal mit mulmigem Gefühl feststellen, so Sie das etwa noch nicht wissen sollten. Alleinstellungsmerkmale sind eben so eine zweischneidige Angelegenheit, vor allem, wenn sie noch fast unbemerkt vor sich gehen. Aber davon auch vielleicht später mehr.

Wenn Sie also ein Mann sind, dürfen Sie auch kommen. Und sich mit tiefer Magie beschäftigen. Magie ist nämlich keinesfalls nur Frauensache, glauben Sie mir.

Zur Männergruppe sind Sie im Übrigen tatsächlich nur zugelassen, wenn Sie ein Mann sind oder sich glaubhaft als solcher ausweisen können.

Falsche lange Bärte oder dergleichen fallen mir normaler Weise auf.

Kommen Sie mir jetzt bitte nicht mit dem dritten Geschlecht. Ich bin selbstverständlich dafür, ein solches anzuerkennen. Bisher war das aber in meinen Gruppen noch nicht Thema, weil eben zumeist nur Frauen kommen und ein paar wenige Männer.

Wenn Sie also einem weiteren Geschlecht zugehörig sind und zu mir finden, dürfen Sie wahrscheinlich auch in meine Männergruppe kommen, falls Sie im Inneren das Bedürfnis nach archaischer Männermagie verspüren. Das müssen wir dann einfach im gegebenen Fall besprechen.

Kehren wir zurück zur schamanischen Magie. Darum sollte es jetzt in diesem Teil des Blogs ja endlich gehen.

Aber….

…..aber…..aber…..

Nein, es sind nicht Ihre Widersprüche zum Vorhandensein oder zur Existenz von Magie, die mich jetzt zögern lassen.
Es ist schon wieder die Materie, in Gestalt der schon wieder zur Überlänge tendierenden Gestalt des laufenden Blogs.

Einfach gesagt, ich muss hier zunächst einmal aufhören, Ihnen zu schreiben, selbst wenn es jetzt noch gar nicht um Magie als solche gegangen ist.

Und ja, ich habe es gleich geahnt, schon ganz am Anfang habe ich es gefürchtet.

Jetzt aber ist es Gewissheit geworden:

Auch dieser Teil des Blogs bleibt eben, noch bevor er die außergewöhnlichen und ungemein weiterbildenden Gefilde der Magie erreicht hat, zunächst schon einmal in der Einleitung stecken. In der Einleitung steckt aber so manchmal schon auch ganz Wesentliches. Selbst wenn das Wesentliche dann erst später kommen soll.

Sie müssen also wohl auf den nächsten Teil warten, wenn es Sie interessiert, was ich hier schamanisch zu sagen hätte.
Daran ist nun aber keinesfalls Emil schuld. Das würde ich nie behaupten.

Allerdings ist es, wie mir letztens aufgefallen ist, bei meinen Ausführungen recht häufig so, dass nur der hartnäckige, entschlossene und weiterlesende Leser zum interessanten schamanischen Kern meiner Geschichten durchstoßen kann.

Der Winter hier aus diesem Jahr, falls es nicht der vom Vorjahr war, zeigt sich voll Pracht und allzu mächtig. Für mich wär auch der Frühling prächtig, doch kommt der wohl erst später dran. Ob Sie nun Frau, Kind oder Mann bleibt die Natur voll ihrer Macht. Was der Schamane auch vollbracht, es ändert nichts an diesem Spiel. Die Winterfee tut was sie will. Und lachend findet der sein Ziel, der hier ganz ohne Ziel und Willen der Wandlung Rätsel uns vertraut gemacht. Er hilft uns, unseren Durst auf Licht und Tanz und glühende Vollkommenheit zu stillen.

Die Anderen bleiben wohl auf der Strecke.
Warum ich das so und nicht anders halte?
Da müssen Sie jetzt Emil fragen. Der hat mir nämlich schon vor einiger Zeit geraten, strikt bei dieser Vorgangsweise zu bleiben.
Leider schläft er aber derzeit und ich kann ihn aus freundschaftlicher Sicht nicht wecken, nur um ihm dann Ihre Frage zu stellen.

So etwas nimmt er übel. Er bezeichnet das gar als unpapageiliche Ruhestörung. Ich glaube, er will eigentlich ungebührlich oder unerhört sagen, aber für ihn hört sich unpapageilich wahrscheinlich noch viel besser an.

Lassen wir ihn also schlafen.

Sie hingegen, Sie bleiben oder werden besser wach.

Das ist die erste Voraussetzung für Krafterwerb und einen wirklich stimmigen spirituellen und magischen Zugang zum Universum.

Glauben Sie mir ruhig. Ich weiß wovon ich spreche. Deshalb kommen Sie ja zu mir. Einfach der Wahrheit willen. Ja so ist es. Es ist wirklich gut wie es ist.

Trotzdem folgt die Magie jetzt erst später.

Lesen Sie also weiter in der Fortsetzung dieses Blogs.

Irgendwie liebe ich es ja zu schreiben: Fortsetzung folgt. Es erinnert mich so an den Lesestoff meiner Kindheit.

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