Der schamanische Leckerbissen führt uns seltsamer Weise diesmal jedesmal in die andere Richtung.

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Oh diese Zeitreisen! Diesmal geht es aber in die Zukunft. Der Blog, den Sie hier gerade noch einmal als Leckerbissen lesen sollen, wurde nämlich noch gar nicht zum ersten Mal veröffentlicht. Falls er später als Teil eines Buches erscheinen sollte, wären Sie seiner Ersterscheinung nun schon durch die Leckerbissen-Zeitmaschine zuvorgekommen. Unglaublich, nicht wahr, aber wahr.

Geheimnisse des Unfassbaren,

oder auch, wenn Sie so wollen,  

was vollbracht ist ist vollbracht. Teil 1.

Was unser hier dem Leser gerade zum ersten Mal vorgestellter schamanischer Geheimagent schließlich in einer etwas verstaubten Ecke eines eigenartigen Buchladens in Amsterdam entdeckte, war ein zwischen unzähligen anderen Sachbüchern eingeklemmtes Buch, das dem geschulten Auge unseres Helden sofort aufgrund seiner offensichtlichen Andersartigkeit auffiel. Allerdings wäre es wahrscheinlich ohnehin jedem anderen Betrachter gleichfalls sofort ins Auge gesprungen, weil es inmitten des nur spärlich beleuchteten Hinterzimmers des Buchladens offenbar dazu übergegangen war, eine Art fluoreszierendes Licht zu erzeugen, um auf sich aufmerksam zu machen. Das Buch hatte nämlich schon vor einiger Zeit begonnen, von sich aus Lichtstrahlen und kosmische Alpha-Wellen zu emittieren. Während die Lichtstrahlen den erwünschten Primäreffekt ausübten, den Besucher des abgelegenen Zimmers sogleich auf das wesentlichste Objekt im Raum aufmerksam zu machen, vermittelten die gleichzeitig ausgesendeten kosmischen Alpha-Wellen ein Gefühl von Harmonie, Geborgenheit und Zuversicht und nahmen so dem Betrachter jegliches Angstgefühl, das beim Anblick eines selbstleuchtenden Buches sonst zweifelsohne aufgekommen wäre.

Im Falle unseres mit außergewöhnlichen Phänomenen gut vertrauten Geheimagenten klappte diese Strategie vorzüglich, wenn sie auch trotz Ausstrahlung intensiver kosmischer Alphawellen eine gewisse Anspannung auf Seiten dieses sehr speziell geschulten Betrachters nicht verhindern konnte. Irgendwie kam ihm diese ganze eigenartig angenehme Stimmung nämlich durchaus vertraut vor.

Plötzlich gelang es ihm, sich wieder zu erinnern, wann er diesem Phänomen schon früher einmal begegnet war. Diese Begegnung hatte auf einer anderen besonderen Reise stattgefunden, bei welcher er sich ganz nahe einem Schwarm glückselig im Meer spielender Delphine aufhielt. „Delphine“, dachte er bei sich, „Delphine….was fällt mir nun nur wieder zu diesen Delphinen ein….“grübelte er weiter, und dann, mit einem Mal, war ihm plötzlich alles sonnenklar: „Dieses Buch sendet im Hintergrund kosmische Alpha-Wellen aus…..deshalb diese Ruhe….“Und er beschloss, sich nicht täuschen zu lassen. Trotzdem war er aus naheliegenden Gründen bereit, das seltsame Buch mit sich zu nehmen. Er verließ die Buchhandlung und begab sich schnurstracks auf den Weg zurück in sein Hotelzimmer. Dort angekommen, verschloss er die Türe sorgfältig hinter sich, legte das geheimnisvolle Buch auf den kleinen Schreibtisch, der ihm hier zur Verfügung stand, und begann alsbald hastig zu lesen:

Das zweite Buch Vukovics,

gemäß der Lehre von Udo Vukovics,

geschrieben von eben demselben.
 

Lassen Sie uns jetzt aber lieber an anderer Stelle und mit etwas viel Wichtigerem beginnen. 

Wie Sie vielleicht wissen, falls Sie sich mit den Eigenschaften bestimmter nordamerikanischer Indianersprachen auseinandergesetzt haben sollten, gibt es Sprachen, in denen sozusagen nur Zeitwörter vorkommen.

In diesen Sprachen wird alles zu einem Ereignis.

Das Substantiv oder Hauptwort findet eine gewisse Zeit lang an einem gewissen Ort als Geschehen, also als Verb oder Zeitwort statt.

Ein Haus wird zum Haus-Ereignis, der Mensch wird dann zum Mensch-Ereignis. Alles ist somit beständig in Bewegung.

Diese sprachliche Vorstellung bildet womöglich unsere Welt viel genauer und klarer ab als unsere mit Hauptworten und Zeitworten jonglierende Sprache mit ihren Fällen und Zeiten.

Lassen Sie uns diese sprachliche Eigenheit hier für eine kurze Vorstellung des hier soeben eben Vorzustellenden einmal übernehmen: 

Sie wissen ja:

Es kann nur Einen geben….(hiermit ist offenbar nicht der Autor und Schamane gemeint.) 

Zur Orientierung: Sie befinden sich gerade tief in Teil 1 dieses vielleicht noch seltsam anmutenden Blogs. 

Keineswegs, schnurstracks, eins nach dem anderen. Denken Sie jetzt kurz einmal an die eventuell in Ihrer Erinnerung existierenden Ermahnungen Ihrer Frau Mutter. Danach reißen Sie sich zusammen. Gut so. Es geht weiter. Immerhin.

Damit darf ich Sie auf den nächsten Leckerbissen vertrösten. Darin finden Sie noch mehr Zukünftiges zum vorher schon ausprobieren. Zumindest soviel kann ich Ihnen heute schon versprechen.

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